Sechs Blaskapellen begeisterten am Innerschweizer Blaskapellentreffen in Küssnacht das Publikum, angeführt von den Gastgebern Rigispatzen Bild Guido Bürgler
Sechs Blaskapellen begeisterten am Innerschweizer Blaskapellentreffen in Küssnacht das Publikum, angeführt von den Gastgebern Rigispatzen Bild Guido Bürgler

Musik

Sechs Blaskapellen erfreuten «Härz und Gmüet»

700 Musikbegeisterte besuchten am Wochenende das Innerschweizer Blaskapellen-Treffen in Küssnacht.

Im Zentrum Monséjour in Küssnacht ging am Samstag und Sonntag das 11. Innerschweizer Blaskapellen-Treffen über die Bühne. Das Treffen findet alle zwei Jahre statt und wurde einmal mehr von der Blaskapelle Rigispatzen organisiert. Mit Erfolg, wie sich zeigte, denn insgesamt genossen rund 700 Zuhörende die schwungvolle und mitreissende Musik. Am Eröffnungskonzert begeisterten die Gastgeber auch mit sieben Kompositionen aus den eigenen Reihen. So waren von Dirigent und OKP Roland Rickenbacher drei Stücke zu hören wie «Balzam» oder «Der Lauf der Zeit». Von dessen Vater Very Rickenbacher wurden vier Titel gespielt, darunter der Marsch «Hohle Gasse» und der Walzer «Lavendelduft». Der bekannte Komponist, langjährige Dirigent und Ehrendirigent Very Rickenbacher fühlte sich inzwischen in der neuen Rolle als Baritonist bei den Rigispatzen sehr wohl, wie sein Sohn Roland bestätigte. Er könne jetzt alles etwas gelassener angehen. Auch die fünf Gastkapellen begeisterten das Publikum mit vielfältiger «Musig fürs Härz und Gmüet», wie ein Blasmusikfreund meinte. Im Samstagsprogramm wirkten nebst den Rigispatzen auch die Staufberg-Musikanten und die Wiggertaler Blaskapelle mit. Zum Teil wurden die Blasmusik-Klänge auch mit Gesang unterstützt. Das Sonntagsprogramm bereicherten nebst der Blaskapelle Chomer Bäre die Fürstenländer Musikanten und die Blaskapelle Venovana. Das Publikum zeigte sich begeistert und klatschte immer wieder kräftig mit.


Bote der Urschweiz / Guido Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.09.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/w5CvUJ