Eine Szene wie aus der Heidi-Geschichte beim «Geissmattjutz». Bei dieser musikalischen Einlage war eine Geiss mit von der Partie.
Eine Szene wie aus der Heidi-Geschichte beim «Geissmattjutz». Bei dieser musikalischen Einlage war eine Geiss mit von der Partie.
Der Jodlerklub Tälläbuebä in seiner unverkennbaren Tracht. Bilder Patrick Kenel
Der Jodlerklub Tälläbuebä in seiner unverkennbaren Tracht. Bilder Patrick Kenel
Die Kleinsten in der Mitte: Auch die Jungjutzer stellten sich im Halbkreis auf.
Die Kleinsten in der Mitte: Auch die Jungjutzer stellten sich im Halbkreis auf.

Musik

«Tellensöhne» auf der Bühne

Der Jodlerabig ist ein beliebter Anlass im Küssnachter Kalender. Das hat sich am Samstag wieder gezeigt.

Wenn der Jodlerklub Echo vom Rigiruft, kommen viele Besucher und Delegationen anderer Vereine ins Monséjour. Mit rund 400 Besuchern waren nicht nur alle Stühle im Saal belegt, auch im Foyer wurden Tische bereitgestellt. Gleich zu Beginn gab es nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu sehen: Beim «Geissmattjutz» gesellten sich zwei Kinder und eine Geiss mit Glöckchen und Blumenschmuck zum Jodlerklub auf die Bühne.

Nachwuchs entzückte

Auch die kleinen Jungjutzer am Mythen entzückten das erwachsene Publikum, etwa mit spontanen Antworten auf die Fragen des Moderators Mario Schmid. Wie zu erfahren war, ist der jodelnde Kinderchor aus Schwyz, eine noch junge Gruppe, schon recht gefragt: «Einmal im Monat haben wir einen Auftritt.» Als Gastklub waren die Tälläbuebä aus Attinghausen geladen, ein reiner Männerchor. Mit ihrer Aufmachung, die an den Nationalhelden erinnern soll, fielen die Jodler besonders auf. Seit Jahrzehnten tragen sie zum Hirthemd kurze Hosen und weisse Wollsocken. Die Holzsandalen an den Füssen erzeugten fast bei jedem Schritt ein Geräusch. Sie sangen Lieder von verschiedenen Komponisten wie Robert Fellmann und Alfred Leonz Gassmann.

Dreistündiges Programm

Die Vorträge dieser drei Chöre mit ihrer Mischung aus hohen und tiefen Stimmen dominierten den Abend, obwohl abwechselnd auch Alphorn- und Büchelmelodien sowie Ländlermusik zu hörenwaren. Im Verlauf des gelungenen Jodlerabigs bedankte sich Präsident Patrik Büeler bei der musikalischen Leiterin Esther Styger. Er freute sich auch über Zuwachs beim Echo vom Rigi: Roman Landolt und René Schmid waren erstmals aktiv dabei.

Bote der Urschweiz (Patrick Kenel)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.10.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/EgKV9a