Alljährlich verwöhnt das Landjugend-Theater Küssnacht seine treue Zu­schauer­schar mit einer amüsanten Komödie. Dieses Jahr spielen zwei nicht mehr ganz «frische» Schwestern auf ihrem Bauernhof die Hauptrolle. Bild: Christoph Jud
Alljährlich verwöhnt das Landjugend-Theater Küssnacht seine treue Zu­schauer­schar mit einer amüsanten Komödie. Dieses Jahr spielen zwei nicht mehr ganz «frische» Schwestern auf ihrem Bauernhof die Hauptrolle. Bild: Christoph Jud

Volkskultur

Gülle und Mischt sorgen für viele Lacher

Das Landjugend-Theater Küssnacht bewirkt mit dem bäuerlichen Lustspiel «Gülle, Mischt und Schönheitswahn» viel Spass bei den Zuschauern. Die Premiere im Monséjour war ein voller Erfolg.

Alljährlich verwöhnt das Landjugend-Theater Küssnacht seine treue Zu­schauer­schar mit einer amüsanten Komödie. Dieses Jahr spielen zwei nicht mehr ganz «frische» Schwestern auf ihrem Bauernhof die Hauptrolle. Rösli und Trudi Wüest wobei bei den beiden der Nachnahme nicht ganz unpassend ist – haben den Wunsch nach persönlicher Schönheit.

Deshalb melden sich die Schwestern, gespielt von Anita Reichmuth und Angela Reichmuth, bei einem wissenschaftlich betreuten Experiment mit Schönheitskur und Werbeaufnahmen an. Werbefilmer Harry Müller (Stefan Sidler) und Schauspielerin Mizzi (Priska Hess) wollen die Rezeptur von Wissenschaftler Eugen Hasenfratz (Tobias Bucher) stehlen. Dieser mischt verschiedene Essenzen zusammen mit «Mischt und Gülle» zu einem Schönheitswundermittel. Die beiden Diebe geraten jedoch irrtümlicherweise an das Schoggicreme-Rezept von Bäuerin Rösli. Es kommt aber noch zu vielen weiteren Intrigen, die für unzählige Lacher und viel Spass sorgen.


Neue Regisseurin ist voll des Lobes über ihre Schauspieler

Ein grosses Lob für die Schauspielertruppe sprach die junge Regisseurin Flo Radtke im Gespräch mit dem «Boten» aus: «Es haben sich alle so viel Mühe gegeben, dass sie jederzeit an den Proben dabei sein konnten. Es sind alles Laiendarsteller, die tagsüber arbeiten.» Seit Anfang August wurde jede Woche zweimal geprobt. Nach der Premiere am Samstagnachmittag zeigte sich die Regisseurin erfreut und meinte: «Ich bin extrem stolz auf alle Mitwirkenden, und ich bin auch stolz auf das Werk. Mein Ziel war es, die Leute zum Lachen zu bringen. Und ich glaube, das habe ich geschafft.» Alle im Spielerensemble kennen sich von der bisherigen Zusammenarbeit auf der Bühne, ausser Fredy Meyer, der im aktuellen Stück als Viehhändler Bruno Moser im Einsatz steht. Er ist der diesjährige Neuling auf der Küssnachter Theaterbühne. Ebenfalls neu im Küssnachter Landjugend-Theater ist die Regisseurin Flo Radtke. Sie studiert Theaterwissenschaften an der Uni Bern und kann somit dem gut eingespielten Team wertvolle Erkenntnisse und Tipps vermitteln.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Volkstheater

Publiziert am

30.10.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/rbAAdh