Präsident Bruno Werder und Bannerherr Markus Dober (rechts) freuen sich mit den Gebrüdern Hess auf die neue Fahne. Bild Patrick Kenel
Präsident Bruno Werder und Bannerherr Markus Dober (rechts) freuen sich mit den Gebrüdern Hess auf die neue Fahne. Bild Patrick Kenel

Volkskultur

Sännechilbi 2016 ist bewilligt worden

Die Sennen- und Älplergesellschaft blickte am Sonntagabend auf ihr Fest in einem Jahr. Die Sännechilbi ist beschlossene Sache.

Noch keine sechs Jahre, die Zeit zwischen zwei Sännechilbenen, ist es her, dass Küssnacht über einen Wetterpropheten verfügt. «Kari Hediger wird sicher für gutes Wetter sorgen», ist Sennenpräsident Bruno Werder überzeugt. Sonnenschein war an der Generalversammlung zwar noch nicht garantiert, eine einstimmige Beschlussfassung der anwesenden 105 von 480 Mitgliedern hingegen war so gut wie sicher.

Schulfrei am Sännechilbi-Montag

Somit wird die Sännechilbi vom 30. Januar bis 1. Februar 2016 durchgeführt. Dafür wird intern ein Organisationskomitee gebildet, und am 8. Dezember kommt es zu einer ausserordentlichen Generalversammlung. «Früher wurde der Beschluss zur Durchführung jeweils erst an diesem Datum gefasst», so Werder, «doch heute sind Bewilligungen schon über zwölf Monate im Voraus nötig.» Auch der schulfreie Sännechilbi-Montag sei schon zugesichert.

Andere Vereine machen mit

Im vergangenen Jahr schrieb die Kasse bei 4070 Franken Einnahmen einen Verlust von 890 Franken. Bald kommen weit höhere Kosten auf den Verein zu. Die Durchführungskosten des Fests seien weiter steigend, bestätigte der Vorstand. «Ich habe ein gutes Gefühl mit meinen Vorstandskollegen und dem Bezirk im Rücken», sagte der Präsident Bruno Werder. Willkommen sei auch das Entgegenkommen der Küssnachter Fasnachtsvereine, welche ihr nächstjähriges Programm auf die Sännechilbi anpassen und am Traditionsanlass mithelfen wollen. Im Hinblick darauf ist auch eine neue Fahne mit dem Bildnis des heiligen Wendelin in Vorbereitung. An der 86. Generalversammlung nahmen seitens der Innerschweizer Sennenpräsidenten- Tagung Obmann Toni Waldis, Gersau, und sein Vize Hermann Suter, Greppen, teil. Die elf Sennengesellschaften aus den Kantonen Schwyz, Luzern und Uri haben teils mehrhundertjährige Tradition. Vor dem Hintergrund der langen Kontinuität urteilte Waldis auch: «Für die Südumfahrung kommt die nächste Chilbi zu früh. Doch der Verkehr kann mal warten, die Sennengesellschaft war früher da.»

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

27.01.2015

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schwyzkultur.ch/5QHQCA