Alles fürs Fensehen: Es war spannend, einen Dreh live zu erleben. Bilder Thomas Weins
Alles fürs Fensehen: Es war spannend, einen Dreh live zu erleben. Bilder Thomas Weins

Volkskultur

«Samschtig-Jass» zu Gast im Landschi

Um die 350 000 Zuschauer fiebern beim «Samschtig-Jass» jeweils am Fernseher mit. Am Samstag sahen sie auch schönste Bilder von Küssnacht. Denn Monika Fasnacht und ihre Jasser spielten im Hof Landschi.

Den Hof Landschi kennen seit Samstag 350 000 Leute. Im idyllischen Hof ob Küssnacht hat Monika Fasnacht an den Jasstisch gebeten. Insgesamt vier Folgen der legendären Sendung «Samschtig-Jass» wurden dort am Freitag und Samstag aufgezeichnet. Die erste, mit dem prominenten Gast Azem Maksutaj, wurde vorgestern ausgestrahlt. Neben dem 14-fachen Thai- und Kickboxweltmeister waren auch Sepp Trütsch, DJ Bobo und Beatrice Tschanz zu Gast. Wie die drei Schweizer Promis den Differenzler beherrschen, wird in den nächsten Sendungen gezeigt (siehe Box).

Typisches Lokal für «Samschtig-Jass»

Dass der «Samschtig-Jass» im Landschi gedreht wurde, war glücklicher Zufall. Die Redaktion habe den Hof im Internet entdeckt, erklärte Redaktor Tino Zimmermann. «Es muss heimelig sein», begründete er die Wahl und betonte, dass die Atmosphäre stimmen müsse. Der Hof Landschi passe sehr gut zur Sendung. Zimmermann bezeichnete die Schüür sogar als «typisches ‹Samschtig-Jass›-Lokal.» Über den Anruf vom Fernsehen war Christian Ulrich vom Landschi sehr überrascht. Aber natürlich fand der Betreiber diese nicht alltägliche Anfrage spannend und sagte: «Wir waren dafür offen.» Seit Donnerstag war das Fernsehteam im Landschi an derArbeit. 25 bis 30 Mitarbeiter montierten zwei Tage lang Lichtstrahler, verlegten Kabel, stellten Kameras auf, sodass am Freitagabend die ersten beiden Sendungen aufgezeichnet werden konnten.Am Samstag ging es mit den Drehs der dritten und vierten Sendung weiter. 120 Gäste durften live dabei sein und als Publikum an den gemütlichen Tischen rund um den bekannten Jasstisch mitfiebern. Bevor die Aufzeichnung der ersten Sendung starten konnte, gab es noch letzte Regieanweisungen. Danach galt es ernst. Im Saal wurde es ruhig, bis die Musik eingespielt wurde und die Gäste begeistert klatschten. In ihrer aufgestellten und fröhlichen Art begrüsste die Moderatorin Monika Fasnacht die Zuschauer vor dem Fernseher und natürlich auch die Gäste im Saal: «Wir haben uns in der gemütlichen Schüür vom Landschi in Küssnacht einquartiert.» Danach stellte sie den prominenten Gast Azem Maksutaj vor. Über den mehrfachen Thai- und Kickboxweltmeister gibt es seit Kurzem einen Kinofilm. Nach der zweiten Jassrunde wurde ein kurzer Film über Küssnacht eingespielt. Musikalisch umrahmt hat diesen die Kapelle Gebrüder Hess.

Sepp Trütsch als prominenter Gast

Für die zweite Sendung, die am Freitagabend aufgezeichnet wurde, sass Sepp Trütsch am Jasstisch. Als TV-Legende und Schwyzer Hotelier war er allen im Saal bestens bekannt und wurde mit einem herzlichen Applaus begrüsst. Er jasse, seit er 3-jährig sei, verriet er. «Mir gefallen das Spiel und die Gemütlichkeit dabei.» Schon mehrmals war er Gast in dieser Sendung. Aber mit dem Drehort Küssnacht verbindet er etwas Besonderes. «Mir gefällt alles, was mitWilhelmTell zusammenhängt.» Und da ist er in Küssnacht am richtigen Ort. Weil Sepp Trütsch nicht nur ein leidenschaftlicher Jasser, sondern auch ein guter Jodler ist, hat er in der Sendung gejodelt. Ob er aber den begehrten Jasspokal erhalten hat, wird erst in zwei Wochen verraten.

Samschtig-Jass

Der «Samschtig-Jass» wird alle vierzehn Tage am Samstag jeweils von 18.45 bis 19.20 ausgestrahlt. Die folgenden drei Sendungen wurden im Hof Landschi aufgezeichnet. Am 13. März sitzt die TV-Legende Sepp Trütsch am Jasstisch. Der Musiker DJ Bobo spielt am 27. März den Differenzler, und ob Beatrice Tschanz den Pokal gewinnt, sieht man am 10. April.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

01.03.2010

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schwyzkultur.ch/pWDrpj