Lebenslust in Wort und Ton: Vox Feminae präsentierte kaum bekannte Lieder der Frauenchorliteratur aber auch Klassiker. Bild Jasmine Helbling
Lebenslust in Wort und Ton: Vox Feminae präsentierte kaum bekannte Lieder der Frauenchorliteratur aber auch Klassiker. Bild Jasmine Helbling

Bühne

Keine Musik ohne Bewegung

Am vergangenen Sonntagabend machte sich das Vokalensemble Vox feminae aus Winterthur die Bühne Fasson in Lachen zu eigen und überzeugte mit einer bewegten Darbietung aus Schauspiel und Gesang.

«Miaau», ertönte es von der einen Seite der Bühne, «Miaauuu», wurde es von der anderen erwidert. Im einstündigen Konzert zeigte das Vokalensemble, wie leicht Musik, Bewegung und Schauspiel zu vereinen sind. So imitierten die 14 Frauen in «I bought me a cat» mal Tierstimmen oder tanzten leichtfüssig zu spanischen Klängen in «Rum and Coca Cola».

Von Waldemar träumen…

Unter den englischen, französischen und deutschen Liedern befanden sich viele Klassiker wie «It’s raining men» oder «Les Champs-Elysées«, die durch die bewegte Darbietung ganz neue Bedeutungen erhielten. Die Liebe, Männer und schliesslich auch die Liebe zu Männern wurde in mehreren Liedern umgesetzt – egal, ob die jeweiligen Solistinnen von Waldemar oder einem starken Neandertaler träumten, dem sie dienstags den Lendenschurz waschen wollten.

Überzeugendes Ensemble

Das Ensemble aus Winterthur überzeugte das vollbesetzte Theater mit einer vielseitigen Vorstellung und sang unter grossem Applaus zwei Zugaben. Vox Feminae besteht schon seit elf Jahren und wurde von Franziska Welti gegründet. Seither überrascht der Chor immer wieder mit vielfältigen Konzertprogrammen und präsentiert kaum bekannte Lieder der Frauenchorliteratur wie auch Klassiker. Für den Auftritt in Lachen wurde zusammen mit Tänzerin und Choreographin Nelly Bütikofer eine Choreographie einstudiert, die von Carola Ettenreich am Akkordeon begleitet wurde.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

04.10.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/DFVJm8