Philip Maloney (Michael Schacht, links) und der Polizist (Jodoc Seidel) lösten auf der Bühne Fasson zwei haarsträubende Fälle. Bild Tanja Holzer
Philip Maloney (Michael Schacht, links) und der Polizist (Jodoc Seidel) lösten auf der Bühne Fasson zwei haarsträubende Fälle. Bild Tanja Holzer

Bühne

Maloney amüsierte Fasson-Fans

Mit zwei haarsträubenden Fällen des kauzigen Privatdetektivs Philip Maloney wurde die Bühne Fasson in Lachen am Donnerstagabend wieder für Publikumsveranstaltungen geöffnet. Die Zuschauer waren begeistert.

«Die Welt ist aus den Fugen, Maloney!», eröffnete der Polizist den Donnerstagabend auf der Bühne Fasson. Der kauzige, Whisky liebende Privatdetektiv Philip Maloney löste in Lachen zwei haarsträubende Fälle, die bis anhin weder auf CD noch im Radio zu hören waren. Michael Schacht als Philip Maloney und Jodoc Seidel als Polizist stehen bereits seit zehn Jahren gemeinsam auf den Bühnen. Die Maloney-Hörspiele aus der Feder von Roger Graf feiern gar ihr 25-Jahr-Jubiläum. Und mit diesem genialen «Full-House»Abend öffnete die Bühne Fasson ihre Tür wieder auch für öffentliche Veranstaltungen.

Von Einstein und Zweistein

Im ersten Fall geriet Maloney an einen Klienten, der auf der Suche nach Albert Einsteins Formel für die Berechnung des Zufallsprinzips war, die in einem 40 Meter hohen Holzturm eingeritzt sein soll. Der eigenartige Auftraggeber, der unter anderem auch mit Bäumen ernsthafte Gespräche führte, versprach sich von der Formel wahren Reichtum. Zwei junge Männer wurden zudem schmerzlich vermisst. Waren sie etwa im Riss des Universums verschwunden? Ein kurioser Geschichtenerzähler namens Zweistein, der in Wirklichkeit Keinstein hiess, erschwerte Maloneys Ermittlungen erheblich. «Üble Sache, Maloney!» Im zweiten Fall warenWettbewerbsunterlagen für «Tram 3000» verschwunden, dafür lag ein Toter im Tram. Beides haarsträubende Fälle, welche die Besucher köstlich amüsierten.



Die Bühne Fasson ist als kulturelle Bereicherung eindeutig wieder da. Am 28.März um 18 Uhr und 29.März um 10.30 Uhr gibt es jeweils das Stück «Ich sass dann da – eine Zeitreise im Klassenzimmer» zu sehen und im Rahmen des Schwyzer Kulturwochenendes am 13. April um 10.30 Uhr einen Vortrag des Autors Walter Hauser über Anna Göldi, ihre Hinrichtung und Rehabilitierung zu hören.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Tanja Holzer

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

20.01.2014

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schwyzkultur.ch/1y78mt