. Harmonierten perfekt: (v. l.) Monique, Frank Tender, Sarah-Jane und Maja Brunner. Bilder Frieda Suter und Irene Lustenberger
. Harmonierten perfekt: (v. l.) Monique, Frank Tender, Sarah-Jane und Maja Brunner. Bilder Frieda Suter und Irene Lustenberger

Bühne

Zum zehnten Mal «Wiehnacht am See»

Am Dienstagabend feierte der zehnte Lachner Wiehnachts-Zauber Premiere. Erneut wussten die Sängerinnen und Sänger, Marroni-Verkäufer Joschi Closchi sowie Carlo Brunner mit seiner Superländlerkapelle mit einem stimmungsvollen Programm zu begeistern.

Der Lachner Wiehnachts-Zauber ist aus der Agenda vieler nicht mehr wegzudenken. Die familiäre Stimmung und das hochstehende Programm locken jährlich rund 12 000 Leute nach Lachen. Auch viele der geladenen Gäste, die am Dienstagabend der Premiere beiwohnten, kommen schon seit Jahren. Darunter viele bekannte Gesichter aus Politik, Showbusiness und Sport – Regierungsrat Kaspar Michel, die Ständeräte Peter Föhn und Alex Kuprecht, die Moderatoren Monika Fasnacht, Kurt Zurfluh und Sepp Trütsch, die Bauchredner Kliby und Roli Berner, der ehemalige Fussballspieler Fritz Künzli und Monika Kaelin, Alphornspielerin Lisa Stoll, Country-Legende Jeff Turner oder die Schwinger Adi Laimbacher und Sonia Kälin.

Mal besinnlich, mal rockig

«Wir sind wahnsinnig stolz, dass wir schon so lange hier stehen dürfen », sagte Carlo Brunner, der den Wiehnachts-Zauber zusammen mit Jost Hauser alias Joschi Closchi ins Leben gerufen hat. Auf den Tischen erwartete die Besucher eine süsse Überraschung, auf der Bühne eine musikalische. Auch Maja Brunner – sie war im vergangenen Jahr bei «Stägeli uf,Stägeli ab» engagiert – freute sich, an den «schönsten Hafen am Zürichsee heimkehren zu können» und versprach ein «Best of» und einen entspannten, schönen Abend. Und sie hatte nicht zu viel versprochen. So begann der Abend mit dem Lied, das vor allem bei den weiblichen Gästen die Erinnerung an einen schönen Prinzen hoch zu Ross hervorrufen liess: «Küss mich, halt mich, lieb mich» aus «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Ebenso romantisch ging es weiter mit «My Heart Will Go On» aus «Titanic» – gesungen von Sarah-Jane – und «When a Man Loves a Woman», hervorragend interpretiert von Frank Tender, der am Schluss des Stücks seiner Partnerin einen Blumenstrauss überreichte. Während Maja Brunner als Solostück das italienische Weihnachtslied «Babbo Natale» präsentierte, gab Monique «Rudolph, das kleine Rentier» zum Besten. Auch sie hatte sich sehr gefreut, endlich wieder auf der Bühne des Lachner Wiehnachts-Zaubers stehen zu dürfen, war sie doch in den ersten beiden Jahren Teil des Ensembles. Die vier Sänger ergänzten sich perfekt. Ob im Duett, zu dritt oder im Ensemble, ob rockig, klassisch oder besinnlich – so wurden unter anderem «Amigos para siempre», «Santa Claus Is Coming to Town», «I Will Follow Him» aus «Sister Act» oder «Something Stupid» interpretiert – das Publikum war begeistert. Auch das extra für das 10-Jahr-Jubiläum von Philipp Mettler, Maja Brunner und Frank Tender komponierte Lied «Wiehnachts- Zauber-Ziit» sorgte für langanhaltenden Applaus.

Joschi Closchi mit «Best of»

Nicht fehlen darf beim Wiehnachts-Zauber Joschi Closchi mit seinen «Heissi Marroni, Marroni ganz heiss». Er präsentierte ein «Best of» seiner Verse, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. So philosophierte er über Lebensmittelverpackungen, die sich nur mühsam öffnen lassen, über Ikea-Möbel,die selbst zusammengesetzt werden müssen, oder übers Abnehmen. Nachdem Joschi Closchi in den vergangenen Jahren jeweils ein neues Instrument erlernt hatte, habe er in diesem Jahr ein einfacheres erlernen wollen. «Aber Triangel war ihm einfach zu schwer», sagte Carlo Brunner lachend. Deshalb spielte der Marroni-Verkäufer zusammen mit der Superländlerkapelle Dudelsack, mit dem Sopran-Saxofon Brunners «Waldvogel-Schottisch» und mit dem Xylofon «Circus Renz», was beim Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen führte. Auf musikalisch hohem Niveau bewegten sich nicht nur die vier Sänger, sondern auch die fünf Männer um Carlo Brunner. Schöff Röösli (Piano), Roman Lämmler (Bass), Rolf Müller (Schlagzeug), Martin Nauer (Akkordeon) sowie Philipp Mettler (Klarinette und Saxofon) zeigten, dass jeder Einzelne von ihnen ein hervorragender Musiker ist.So brillierte Nauer als spanischer Torero, Röösli, Lämmler und Müller ernteten mit einer Jazz-Version von «Lasst uns froh und munter sein» grossen Applaus, und Brunner und Mettler entpuppten sich einmal mehr als Meister ihrer Instrumente. Der Abend endete mit den obliga

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

24.11.2016

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schwyzkultur.ch/BBGW8a