Tradition und Heimat in schönen Bildern gezeigt: der Film «Geislemacher». Bild zvg
Tradition und Heimat in schönen Bildern gezeigt: der Film «Geislemacher». Bild zvg

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Fasson zeigt preisgekrönten Film «Geislemacher»

Am Dienstag, 7. März, zeigt die Bühne Fasson in Lachen den Film «Geislemacher». Dieser hat am Samstag den Innerschwyzer Filmpreis erhalten.

Seit den 60er-Jahren wird in Schwyz wieder eine jahrhundertealte Tradition gepflegt: Jeweils am Dreikönigstag zeigen über 100 Teilnehmer am «Priis-Chlepfe» ihr Können vor Hunderten Zuschauern: das als «Geisle- Chlepfe» bezeichnete Knallen mit Fuhrmannsgeisseln. Dennoch gibt es nahezu niemanden mehr, der die Geiseln herstellen kann. Einer der letzten – und gleichzeitig der bekannteste – dieser «Geislemacher» ist der 86-jährige Walter Fässler aus Arth. Der Film zeigt das anspruchsvolle Handwerk, die Beschaffung des Rohmaterials im In- und Ausland sowie das Brauchtum des «Chlepfens». Und wieso es für den ehemaligen Landwirt so schwierig ist, einen Nachfolger für sein Handwerk zu finden.

Preisverleihung im Bourbaki

Besonders erfreulich ist, dass Silvio Ketterer, der Autor und Co-Regisseur dieses Films, am Samstag einer der Empfänger des ersten Innerschweizer Filmpreises in Luzern war. Die Verleihung der Preise und Bekanntgabe der Hauptpreise fand in den Kinos Bourbaki und im Stattkino mit geladenen Gästen statt.

Die Filmreihe «Die Letzten ihres Handwerks?» wird der Bühne Fasson vom kantonalen Kulturverein «SchwyzKulturPlus» in verdankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Diese Filmreihe dokumentiert altes Handwerk, Fertigkeiten und Berufe aus dem Kanton Schwyz.

Höfner Volksblatt (eing.)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

06.03.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/Jg9b8B