Die Ausstellung im alten EW-Gebäude erinnert an den Komponisten. Bild jah
Die Ausstellung im alten EW-Gebäude erinnert an den Komponisten. Bild jah

Dies & Das

Lachner Musikgenie

Der 1822 geborene Komponist Joachim Raff ist ohne Frage einer der berühmtesten Lachner aller Zeiten. Die vielseitige Jubiläumsausstellung im alten EW-Gebäude will sicherstellen, dass das Genie seiner Zeit nicht in Vergessenheit gerät.

So mancher, der in Lachen den Joachim-Raff-Platz überquert und das Raff-Denkmal am See passiert, weiss gar nicht mehr, was es mit dem Namensgeber auf sich hat. «Mit dieser Ausstellung wird die Erinnerung an einen Lachner aufrechterhalten, auf den wir stolz sein können», sagte Landammann Walter Stählin bei der Eröffnung. Raff gilt als einer der bekanntesten Komponisten des 19. Jahrhunderts und pflegte Freundschaften zu Musikern wie Franz Liszt und Felix Mendelssohn Bartholdy. Wie leicht der gebürtige Lachner seine Zuhörer damals verzaubern konnte, liess sich erahnen, als Giovanni Bria und Monika Risi den Anwesenden die bekannte «Kavatine» vorspielten.

Ausstellung zum Leben und Werk

Über Jahre hinweg hat Res Marty, Präsident der Joachim-Raff-Gesellschaft, zahlreiche Sammlerstücke zusammengetragen. Aus den Dokumenten, Porträts, Noten und Tonträgern schuf er zusammen mit dem March-Ring, Franz-Xaver Risi und seiner Familie wie auch weiteren Helfern eine grosse Ausstellung. Auf einem Rundgang durch die Bereiche Kindheit und Jugendjahre, Wanderjahre, Weimar, Wiesbaden und Frankfurt werden die Besucher durch Raffs Leben geführt und lernen den Komponisten auch als Menschen kennen. Wer die Eindrücke nach dem Rundgang verarbeiten will, hat dazu im Raff-Café mit antiken Möbeln Gelegenheit. «Natürlich servieren wir dort eigens angefertigten Raff-Rosoli mit Birewegge – ganz wie der Künstler es liebte», verriet Marty.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

24.09.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/BFtdeB