Carlo Brunner (links) und Jost Hauser haben es auch mit der vierten Auflage des Lachner Wiehnachtszaubers verstanden, das Pulikum fröhlich zu stimmen und bestens zu unterhalten. (Bild Kurt Kassel)
Carlo Brunner (links) und Jost Hauser haben es auch mit der vierten Auflage des Lachner Wiehnachtszaubers verstanden, das Pulikum fröhlich zu stimmen und bestens zu unterhalten. (Bild Kurt Kassel)
Lachner Wiehnachtszauber: Konzept bleibt bestehen - 1

Dies & Das

Lachner Wiehnachtszauber: Konzept bleibt bestehen

Die Bilanz über den Lachner Wiehnachtszauber fällt «überwältigend positiv» aus. «Es wird geschätzt, dass es dieses kulturelle Angebot in der Region gibt und man dafür nicht nach Zürich fahren muss», sagt Mitinitiant Jost Hauser.

Mit weit mehr als 10 000 Besuchern in den 33 Aufführungen zwischen Premiere und Silvester geht der vierte Lachner Wiehnachtszauber als Erfolg in die Geschichte ein. Die Organisatoren Carlo Brunner und Jost Hauser sind mehr als zufrieden. Bald schon geht es an die Planung der fünften Auflage.Als «gesetzt» gelten die Superländlerkapelle von Carlo Brunner, Maja Brunner und Jost Hauser. Mit weiteren Künstlern laufen derzeit Verhandlungen. Am grundsätzlichen Konzept, das seit vier Jahren erfolgreich ist, wird nichts geändert. «Die Gäste sollen Weihnachten als fröhliche Zeit erleben. Denn Lachen ist ja bekanntlich gesund», sagt Jost Hauser. Trotzdem fehlt es dem Anlass nicht an Qualität und einer gewissen Besinnlichkeit. «Wir wissen, was ankommt», sagt Jost Hauser.

50 Personen im Einsatz

Gestern Montag wurden die letzten Einrichtungen des vierten Lachner Wiehnachtszaubers vom Seeplatz abgeholt. Das Zelt bleibt den Sommer über im Winterquartier des Zirkus Stey. Für die Märt-Häuschen kommen bereits wieder Anfragen. Jetzt wird aber vor allem Bilanz gezogen und analysiert. Mehr als 6000 Billette gingen im Vorverkauf für die Besucher der Vorjahre weg, gut die Hälfte der Gäste buchte mit Abendessen. Zahlreiche Weitere berücksichtigten die Restaurants in Lachen. Der grösste Teil der Besucher kam aus den Regionen rund um den Zürichsee. Einige gar aus Lausanne oder Österreich. Und noch ein interessantes Detail: Insgesamt wurden 30 000 Liter Heizöl verbraucht, um das Zelt zu heizen. Elf Personen auf der Bühne und gegen 40 im Hintergrund haben perfekte Arbeit geleistet. «Wir müssen uns tatsächlich selber rühmen», scherzt Jost Hauser. Bis zum letzten Tag habe das ganze Team topmotiviert mitgearbeitet, und das Verhältnis sei auch hinter der Bühne ungetrübt geblieben. «Die Arbeit im Vorfeld war aufreibender. Gut gibt es Helfer wie den Lachner Eugen Gyr, die uns tatkräftig unterstützen», sagt Jost Hauser. Auch einige Episoden weiss Jost Hauser zu erzählen: Etwa, dassihm dieses Jahr ein ganz dicker Versprecher passiert ist. Gegen Ende einer Aufführung wünschte er allen Besuchern vor dem Lied «Stille Nacht, heilige Nacht» statt einer besinnlichen Weihnachtszeit eine schöne Fasnachtszeit. «Das wurde mit riesigem Gelächter quittiert», sagt er. Noch etwas Einmaliges ist passiert: Am Sonntagabend stand ein Ehepaar bei Jost Hauser vor der Haustür und dankte mit einer Flasche Prosecco für die Auftritte als Marroniverkäufer. Mit dem Erfolg des Wiehnachtszaubers wurde zudem das Terrain für ein Gastspiel von «Das Zelt» im März in Lachen geebnet.

Die Texte am Schluss

Schon lange vor dem Lachner Wiehnachtszauber werden die Sängerinnen und Sänger engagiert. Im Sommer wird die CD mit der Musik aufgenommen. Als Letztes schreibt Jost Hauser seine Texte. Im letzten Jahr erst drei Wochen vor der Premiere, und das erst noch innerhalb eines einzigen Tags anhand der Notizen und Gedanken zum Motto. «Die einzelnen Themen ergeben sich aus den Beobachtungen im Alltag», sagt er. Schliesslich sollen die Leute nicht über ihn sondern über sich selber lachen. Für sich selber sieht er den grössten Vorteil darin, dass er «sich selber spielen» darf und nicht in eine Rolle schlüpfen muss.



Noch zweimal im Fernsehen

Im Zelt des Lachner Wiehnachtszaubers wurden vom Schweizer Fernsehen drei Sendungen «Hopp de Bäse» aufgezeichnet. Bereits zu sehen war jene, die dem Wiehnachtszauber gewidmet war. Am Samstag, 15. Januar, folgt um 18.45 Uhr das Thema «Lache isch gsund». Dabei treten unter anderen «s’Chörli vo Lache» sowie Kliby und Caroline auf. Die dritte Sendung am 5. Februar wird zum «Heimspiel» für Lachen und Umgebung. Ländlerformationen, The Rubbernecks und Julia Steiner werden nebst Interviewgästen zu hören sein.



Weitere Infos

www.lachner-wiehnachtszauber.ch

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

11.01.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/NkUMSm