Carlo Brunner (links) und Jost Hauser haben das Konzept für den Lachner Wiehnachtszauber gemeinsam entwickelt und auch das Risiko selber getragen. Bild Frieda Suter
Carlo Brunner (links) und Jost Hauser haben das Konzept für den Lachner Wiehnachtszauber gemeinsam entwickelt und auch das Risiko selber getragen. Bild Frieda Suter

Dies & Das

«Was sich bewährt, ändern wir nicht»

Vor zehn Jahren haben Jost Hauser und Carlo Brunner den Lachner Wiehnachtszauber «erfunden». Jetzt laufen die Vorbereitungen auf die Premiere vom kommenden Dienstag auf Hochtouren.

Mit Carlo Brunner und Jost Hauser sprach Frieda Suter

Frieda Suter:Was prägt die zehnte Auflage des Lachner Wiehnachtszaubers?

Carlo Brunner: Es hat natürlich neue Musiktitel dabei. Aber am bewährten Programm ändern wir nichts Wesentliches. Wer schon öfters da war, wird einige ausgesprochene Hits noch einmal erleben können.

Sind Sie und die anderen Künstler bereits in Weihnachtsstimmung?

Jost Hauser: Das bin ich jedes Mal schon beim Eintritt ins Zelt. Das ist einfach ein herrliches Gefühl.

Carlo Brunner: Für mich ist es so, dass Weihnachten früher anfängt als für andere Leute und dass es in dieser Zeit kaum Platz für Anderes gibt. Auch zu Hause ist die Weihnachtsbeleuchtung schon montiert.

Ihre Mischung von Weihnachts-, Unterhaltungs- und Volksmusik kommt beim Publikum bestens an. Ist der Fundus an Weihnachtsliedern unerschöpflich?

Carlo Brunner: Es hätte noch sehr viele schöne Weihnachtslieder, die wir noch nie gespielt haben. Aber ein grosser Teil unseres Programms sind andere Kompositionen, die zu Herzen gehen oder eben weihnächtliche Gefühlen wecken.

Was gibt es bis zur Premiere am Dienstag noch zu tun?

Carlo Brunner: Jetzt wird intensiv auf der Bühne geprobt. Die Choreografien stehen zwar schon länger fest, aber die Inszenierung muss nun genau eingeübt werden, damit alles wie aus einem Guss läuft.

Jost Hauser: Mit meinem Part bin ich gut im Zeitplan. Neu ist, dass es dieses Mal kein neues Thema als roten Faden gibt, sondern eine Neuauflage der «Best offs».

Gibt es auch ein Notfallszenario, falls einer der Künstler ausfallen sollte?

Carlo Brunner: Natürlich werden auch Musiker und Sängerinnen nicht von Grippeviren verschont. Das hatten wir schon mehrfach. Weil aber alle bis zur allerletzten Möglichkeit kämpfen, ist noch nie jemand ausgefallen.

Jost Hauser: Für mich wäre Heiserkeit der schlimmste Fall – oder wenn jemand einen Unfall hätte. Aber bis jetzt hat es jedes Jahr geholfen, dass ich vor dem Wiehnachtszauber in Einsiedeln eine Kerze angezündet habe.

Wie läuft der Vorverkauf; gibt es überhaupt noch freie Plätze?

Jost Hauser: Das Ziel ist definitiv erreicht. Ganze Tische gibt es kaum noch, aber alleine oder zu zweit sollte durchaus noch Platz zu finden sein.

Bedeutet dieser anhaltende Erfolg, dass es auch im kommenden Jahr weitergeht mit dem Lachner Wiehnachtszauber?

Carlo Brunner: Die Zukunft ist jedes Jahr davon abhängig, ob wir noch «zwäg» sind und Freude an der Sache haben. Und das ist bis auf den heutigen Tag ganz klar so.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Frieda Suter)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

18.11.2016

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schwyzkultur.ch/dXi47y