Musik
Jugendorchester Ausserschwyz mit gelungenem Konzert
Die Aula im Schulhaus Seefeld in Lachen war am vergangenen Samstagabend Schauplatz des Sommerkonzerts des Jugendorchesters Ausserschwyz (JAO). Es war ein voller Erfolg.
Das Jugendorchester Ausserschwyz ist ein gemeinsames Projekt der Musikschulen Freienbach, Lachen-Altendorf und Feusisberg-Schindellegi. Es bietet Jugendlichen zwischen circa acht und 20 Jahren aus der Region die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren und Orchestererfahrung zu sammeln. Es ist in der Regel in zwei Stufen unterteilt: ein Vororchester (für erste Erfahrungen) und das eigentliche Jugendorchester. Seit 2025 steht es unter der Leitung von Nathan Jacklin, der eine dritte Stufe in das Orchester eingebracht hat, nämlich das Sinfonieorchester, das nebst den Streichern durch Blasinstrumente wie Flöte, Oboe, Posaune, Hörner und Klarinette ergänzt wird. Daran beteiligt sind nebst den bereits Genannten auch noch weitere Musikschulen. Am Samstagabend zeigten alle drei Formationen in der Aula des Seefeld-Schulhauses in Lachen ihr Können.
Eine reife Leistung
Das Konzert eröffnete das Jugendorchester mit dem Slawischen Tanz Nr. 1 von Antonín Dvořák. Das zweite Stück stammte aus der Feder von Tschaikowski, «Schwanensee» in einem Arrangement von J. Hoffmann, das exakt abgestimmt war auf die aktuelle Besetzung des Jugendorchesters. Den Abschluss dieses ersten Teils machte Astor Piazzollas «Libertango». Zu den Streichern gesellte sich hier die Cabassa, ein Perkussionsinstrument, das von einem sehr, sehr jungen Musiker, der den speziellen Rhythmus ausgezeichnet beherrschte, gespielt wurde. Danach war das Vororchester an der Reihe, dieses richtet sich an junge Streicher, die nach etwa zwei Jahren Unterricht erste Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren sammeln möchten. Die jungen Musikerinnen und Musiker unterhielten die zahlreichen Zuhörer mit Stücken von Rimski-Korsakow, Georges Bizet und Alan Lee Liva. Letzteres Stück trug den Titel «Wenn der Blitz einschlägt». Dieses Wetterphänomen wurde von den jungen Künstlern musikalisch sehr gut interpretiert.
Den Abschluss des erstaunlich reifen Konzertes (die Handschrift von Nathan Jacklin war gut zu spüren) machte das Sinfonieorchester, das – wie bereits eingangs erwähnt – mit Blasinstrumenten ergänzt war. Stücke von Tschaikowski, Brahms und Rixner, allesamt sehr gut abgestimmt auf das Können des Orchesters, standen auf dem Programm. Aufgrund des Gehörten forderten die Zuschauer unter grossem Applaus eine Zugabe, die sie auch erhielten. Fazit des Abends: Das Jugendorchester Ausserschwyz ist auf sehr gutem Weg.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Paul A. Good
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