Blumen hatten es Samuel Rutishauser angetan, wie seine Tochter Evelyne Burger in ihrer Ausstellung im Spital Lachen zeigt.  Bild Kurt Kassel
Blumen hatten es Samuel Rutishauser angetan, wie seine Tochter Evelyne Burger in ihrer Ausstellung im Spital Lachen zeigt. Bild Kurt Kassel

Kunst & Design

Bilder für die Seele

Bis zum 31. Oktober sind im Eingangsbereich des Spitals Lachen Bilder des 1991 verstorbenen Malers Samuel Rutishauser zu sehen. Am Freitag war Vernissage.

Samuel Rutishauser ist in der ganzen Schweiz als vielseitiger Maler der verschiedensten Techniken bekannt. Sein immenses Werk umfasst Bilder, geschaffen in den Techniken Tempera, Aquarell,Zeichnungen,Ölfarbe,Kreide, Gouache und verschiedenen Mischtechniken. Auf all seinen Bildern, ob Landschaften am See oder in Mallorca, ist irgendwo ein Licht oder ein Sonnenstrahl zu sehen – Lichteinflüsse,die die Seele berühren sollen.

Naturmensch durch und durch

Evelyne Burger, die Tochter des Künstlers, die nun in Siebnen wohnt, hielt fest, dass ihr Vater, der in der heutigen Staatskellerei in Waltalingen bei Stammheim aufgewachsen ist, von einem begnadeten Grafiker zu einem ebenso begnadeten Maler wurde.Nach dem Besuch der Kunsthochschule waren seine Talente als Textilentwerfer, Grafiker und Atelierchef in renommierten Firmen gefragt. Seit den 1960er-Jahren widmete er sich ausschliesslich der Kunst. Auch die verlockendsten Angebote aus der Wirtschaft konnten ihn nicht daran hindern, nur noch für seine Kunst zu leben. Samuel Rutishauser war ein Naturmensch. In der Natur fühlte er sich wohl, und dieses Gefühl der Ruhe und Verbundenheit mit der Natur wollte er in seinen Bildern weitergeben. Die Besucher der Ausstellung im Spital Lachen werden schnell merken, dass ihm dies gelungen ist. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober während der normalen Öffnungszeiten zugänglich, also auch samstags und sonntags.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (kk)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

10.08.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/e3pgmt