Katja Ulmi vom Spital Lachen kann von positivem Echo auf die Bilder und Skulpturen von Livia Brusetti berichten. Bild Frieda Suter
Katja Ulmi vom Spital Lachen kann von positivem Echo auf die Bilder und Skulpturen von Livia Brusetti berichten. Bild Frieda Suter

Kunst & Design

Lachnerin bringt mit Kunst Licht ins Spital

Noch bis am 20. April zieren mehr als 60 Bilder der im Tessin wohnhaften Livia Brusetti die Gänge im Spital Lachen. Bereits sind etliche davon verkauft.



Warme Farben, Licht und südländische Lebensfreude prägen die meisten Bilder, die derzeit in den Gängen im Erdgeschoss im Spital Lachen aufgehängt sind. Blumenwiesen, Kornfelder, Bäume und Vögel in vielen Varianten gehören zu den Lieblingssujets der in Lachen aufgewachsenen Künstlerin Livia Brusetti. Sie hat ein gutes Auge für die natürlichen Kleinigkeiten in ihrer Umgebung und immer wieder neue Ideen. Keck posieren beispielsweise bunte Vogel-Skulpturen vor Bildern mit Blumen. Auch Schafe kommen auf vielen Bildern vor. Einem Schwarzen und seinen Erfahrungen im Leben hat Livia Brusetti schon vor Jahren ein Buch gewidmet, das ebenfalls zur Ansicht aufgelegt ist. Auf die Farben und Buchstaben reduziert machen Paarungen wie «Latte e Miele» oder «Pepe e Sale» auf sich aufmerksam. Bilder-Paare oder -Serien zeigen Wandel und Veränderung auf.


Kreativität leben


Livia Brusetti gelingt es vorzüglich, ihr Talent zu nutzen und mit ihren Bildern und Skulpturen Licht und Wärme in die Gänge des Spitals zu bringen. Ihr Anliegen ist es, «etwas weiterzugeben, das Freude macht» Dass die aktuelle Ausstellung auf positives Echo stösst, bestätigt Katja Ulmi, Leiterin Marketing und Kommunikation am Spital Lachen. «In den Wochen vor Weihnachten war das Inte resse an den Skulpturen so gross, dass wir bei der Künstlerin Nachschub bestellen konnten. Auch einige Bilder haben schon neue Besitzer gefunden», erklärt sie.






Von November bis April


Noch eine Besonderheit prägt die Ausstellung: Sie dauert von anfangs November bis am 20.April und ist in zwei Zeitphasen aufgeteilt. Nach den ersten Wochen kam ein Unterbruch,weil eine Renovation der Wände anstand. Mit dem neuen Anstrich erhielt auch die Ausstellung ein zweites Gesicht. Besucher und Patienten verweilen gerne in den Gängen des Erdgeschosses.


 


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Frieda Suter



Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

09.01.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/Vqj4DU