In siebenstimmiger Formation: (v. l.) Philipp Mettler, Carlo Brunner und Dani Häusler (Saxofon), Willi Valotti (Klavier), Jörg Wiget (Akkordeon) sowie nicht auf dem Bild Gaby Näf (Klarinette)  und Sepp Huber am Bass. Bild Josef Blattmann
In siebenstimmiger Formation: (v. l.) Philipp Mettler, Carlo Brunner und Dani Häusler (Saxofon), Willi Valotti (Klavier), Jörg Wiget (Akkordeon) sowie nicht auf dem Bild Gaby Näf (Klarinette) und Sepp Huber am Bass. Bild Josef Blattmann

Musik

Ein Grosser der Volksmusik wurde gewürdigt

«Zauberhafte Volksmusik» widmete sich in Lachen dem Siebner Musiker und Komponisten Heiri Meier. von Verena Blattmann

Eingeladen zu diesem Konzert mit dem Motto «Zauberhafte Volksmusik» am Donnerstagabend im Zelt des Lachner Wiehnachtszaubers hatte der Verband Schwyzer Volksmusik (VSV). Präsident Karl Dillier, Küssnacht, konnte sich über ein ausverkauftes Zelt freuen.Dies ist nicht erstaunlich, denn zum einen trafen sich die Besten der Schweizer Volksmusikszene zu einem musikalischen Stelldichein im Zirkuszelt am See. Zum anderen lag es an der Persönlichkeit, der dieser Abend gewidmet war: Die Person und das musikalische Vermächtnis des bedeutenden Ländlermusikers und Komponisten Heiri Meier, der von 1951 bis zu seinem Tod im Jahr 1985 in Siebnen lebte, stand im Mittelpunkt des Abends. Von Heiri Meiers Musik verzaubert Im Beisein einiger Angehöriger wurde Meier nicht nur mit Worten, sondern vor allem mit dem Vortrag seiner Kompositionen geehrt.

Wechselnde Formationen

In wechselnden Formationen musizierten Carlo Brunner, Dani Häusler und Philipp Mettler (Klarinette, Saxofon), Sepp Huber (Bass), Gaby Näf (Klavier, Klarinette, Saxofon), Martin Nauer (Akkordeon), Willi Valotti (Akkordeon, Klavier), Jörg Wiget (Akkordeon) sowie der Wegbegleiter Meiers und Spezialgast, Akkordeonist und Komponist René Wicky. Heiri Meiers eher feine, vielseitige Stücke fanden mit diesen Musikern ideale, würdige Interpreten.

Lüpfiges und gefühlvolles

Auf dem Programm standen lüpfige Schottische wie «Auf grünen Wiesen», der gefühlvolle Walzer «Sternenklar», der seiner Frau Käthy gewidmete, feine Foxtrott «Nur Dir» oder der mit einem Riesenapplaus bedachte bekannte Schottisch «Klänge vom Pilatus». Auch Kompositionen von René Wicky, Dani Häusler oder Carlo Brunner, der Heiri Meier einen Marsch widmete, gelangten zur Aufführung. «Gupfbuobä» und «Wyberkapelle» Geri Kühne, der kompetent durch den Abend führte, konnte auch die anwesenden Kapellmeister ankündigen, die jeweils mit einem Teil ihrer Formation, ergänzt durch anwesende Musiker,auftraten. Darunter die «Gupfbuobä» mit Dani Häusler und Jörg Wiget sowie Willi Valotti und Gaby Näf mit «Willis Wyberkapelle».

Grosser Applaus und stehende Ovationen

Als dritte Formation eines Kapellmeisters trat Carlo Brunner mit Martin Nauer auf. Die Akkordeonisten René Wicky, Martin Nauer, Jörg Wiget und Willy Valotti traten abwechselnd als Trio auf und wussten, wie auch die übrigen Musiker, das Publikum mit ihrer hohen Virtuosität, ihrem Variantenreichtum, ihrer Exaktheit und gepflegter Spielweise zu begeistern. Dementsprechend wurden Gaby Näf und ihre Musikerkollegen am Ende des Konzertes mit grossem Applaus und stehenden Ovationen belohnt.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Verena Blattmann)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.11.2015

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schwyzkultur.ch/BAnVUw