Die Cappella Toscana unter der musikalischen Leitung von Giovanni Bria am Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Lachen. Bild Paul Diethelm
Die Cappella Toscana unter der musikalischen Leitung von Giovanni Bria am Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Lachen. Bild Paul Diethelm

Musik

Ein Rückblick aufs 18. Jahrhundert

Werke von Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart, Luigi Boccherini, Gaetano Donizetti und Luigi Bassi nach Motiven von Giuseppe Verdi prägten das diesjährige Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Heiligkreuz in Lachen.

 Das Europa im 18. Jahrhundert, das zum Ende der Adelsherrschaft über das Bürgertum führte, stand im Mittelpunkt des Neujahrskonzerts vom 2. Januar in der Pfarrkirche Lachen. Unter der musikalischen Leitung von Giovanni Bria musizierte die eigens für dieses Neujahrskonzert zusammengestellte italienische Cappella Toscana. Für den Dirigenten Giovanni Bria war es bereits das elfte Konzert in Lachen. Vital wie eh und je präsentierte er die Werke mit Höchstleistung und Präzision den begeisterten Konzertbesuchern. Mit dem Werk für Gitarre und Orchester von Antonio Vivaldi mit der Solistin Helga Leea Cristescu an der klassischen Gitarre wurde das Neujahrskonzert eröffnet. Es folgte das Hornkonzert KV 495 von Wolfgang Amadeus Mozart mit Solist Claudio Flückiger am Horn. Danach war die Sinfonie Nr. 4 d-Moll Op. 12 «La casa del diavolo» von Luigi Boccherini an der Reihe. Frenetischen Applaus erntete Klarinetten-Solist Giampiero Sobrino im Concertino für Klarinette und Orchester in B-Dur mit den Sätzen Andante sostenuto und Allegretto von Gaetano Donizetti. Zum Konzertabschluss folgte Luigi Bassis Konzertfantasie nach Themen aus Giuseppe Verdis Oper «Rigoletto», in welchem der Klarinetten-Solist noch einmal eindrücklich sein professionelles Können unter Beweis stellte.


Höfner Volkbslatt und March-Anzeiger / Paul Diethelm

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

04.01.2018

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schwyzkultur.ch/nPSctU