Die Mitglieder des Akkordeon Orchesters March anlässlich des World Music Festivals im Kongresszentrum Innsbruck. Bild zvg
Die Mitglieder des Akkordeon Orchesters March anlässlich des World Music Festivals im Kongresszentrum Innsbruck. Bild zvg

Musik

Erfolg für Akkordeon Orchester

Das Akkordeon Orchester March (AOM) reiste kürzlich nach Innsbruck ans 12. World Music Festival. Die Mitglieder wurden für ihre Darbietungen von der Jury mit «ausgezeichnet» bis «hervorragend» bewertet.

Das Akkordeon Orchester March (AOM) nahm während des Auffahrts-Wochenendes zum zweiten Mal am World Music Festival in Innsbruck teil,an welchem dieses Jahr annähernd 200 Orchester, Ensembles sowie Duos und Solisten aus neun Nationen ihre Vorträge zum Besten gaben. Das World Music Festival ist der weltweit grösste Wettbewerb für Akkordeon- und Mundharmonika-Orchester/Ensembles sowie gemischte Besetzungen. Es findet alle drei Jahre in Innsbruck statt.

Erfolg in zweierlei Hinsicht

Das Wochenende erwies sich nicht nur in meteorologischer,sondern vor allem auch in musikalischer Hinsicht als Erfolg. Mit dem Titel «Kleine ungarische Rhapsodie», einer Komposition von Alfred Bösendorfer, überzeugte das Akkordeon Orchester March am frühen Samstagmorgen in der Kategorie Mittelstufe Erwachsenen-Orchester die vierköpfige, internationale Jury und erspielte das Prädikat «ausgezeichnet ». Nebst dem Orchester nahmen zwei weitere Formationen des AOM erfolgreich teil: Die beiden Dirigenten, Beatrice Oetiker und Manfred Kessler, welche für diesen Anlass das «Konzertino für Akkordeon-Duo» von Hans M.A. Hauswirth in der Kategorie Oberstufe Kammermusik Klassik einstudiert hatten, erspielten ebenfalls das Prädikat «ausgezeichnet». Das Zürichsee-Quartett, bestehend aus Beatrice Oetiker und Manfred Kessler am Akkordeon, Christian Oetiker am Schlagzeug sowie Jeanine Kistler am Klavier, welches die Titel «Piccobello» des Komponisten Hans-Günther Kölz, «Caribia» von Hans Zander und «Flick-Flack» von Albert Vossen in freier Interpretation in der Kategorie Weltmusik vortrug, brillierte mit dem Prädikat «hervorragend» und erhielt für seine Leistung sogar einen Pokal. Diese erfreulichen Ergebnisse sind der Lohn für die intensiven Proben – sei es im Probelokal in Siebnen oder im Tiroler Hotel-Foyer – und motivieren für das gemeinsame Musizieren. Nicht zu vergessen sind die tollen Erinnerungen an vier erlebnisreiche Tage.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

12.05.2016

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www.schwyzkultur.ch/jVr6dd