Giovanni Bria dirigiert das Kammerorchester der Philharmonie Transilvania aus Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien) am Neujahrskonzert in der Pfarrkirche in Lachen. Bild Paul Diethelm
Giovanni Bria dirigiert das Kammerorchester der Philharmonie Transilvania aus Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien) am Neujahrskonzert in der Pfarrkirche in Lachen. Bild Paul Diethelm

Musik

Festliches Neujahrskonzert

Werke von Johann Strauss Sohn und Vater, Dimitri Schostakowitsch, Hans Christian Lumbye sowie Bela Bartok prägten das festliche Neujahrskonzert vom Samstagabend in der Pfarrkirche Heilig Kreuz in Lachen.

Bereits lange vor Konzertbeginn war das Kirchenschiff der Pfarrkirche bis auf den letzten Platz belegt, denn das festliche Neujahrskonzert, zusammengestellt von Giovanni Bria, versprach einen musikalischen Genuss. Gemeindepräsident Pit Marty begrüsste im Namen der Kulturkommission und der Gemeinde Lachen die so zahlreich erschienenen Musikfreunde sowie die Konzertmeisterin Ana Török und die Tourmanagerin Bianca Temes. Alsdann übernahm der musikalisch vielseitig begabte Dirigent Giovanni Bria den Taktstock und bot zusammen mit dem Kammerorchester der Philharmonie Transilvania aus Klausenburg/Cluj-Napoca aus Rumänien ein festliches Neujahrskonzert besonderer Prägung und hoher Perfektion.

Konzertreise

Mit der schnellen Polka «vom Donaustrande» von Johann Strauss Sohn begann die Konzertreise in Strauss’Geburts- und Wirkungsstätte Wien. Weiter führte die musikalische Reise der Donau entlang zum Schwarzen Meer mit den Kompositionen «Russischer Marsch», «Galop Chinois» und «Egyptischer Marsch». Mit dem Walzer Nr. 2 des in Sankt Petersburg geborenen Komponisten Dimitri Schostakowitsch wurde Strauss für einen Moment verlassen. Bei diesem Stück kam das Saxofon besonders zur Geltung. Der momentanen Zeit angepasst, versetzte der «Champagnergalopp» des Dänen Hans Christian Lumbye die Zuhörer in die festlichen Tage, gefolgt vom «Kopenhagener Eisenbahngalopp». Zurück zu Johann Strauss Sohn gab das Kammerorchester die «Pizzicato- Polka» zum Besten. Hierbei wurden die Seiten der Streichinstrumente nicht mit dem Bogen gestrichen sondern mit den Fingern der rechten Hand gezupft. Mit «Eljen a Magyar» ging die Reise weiter über Ungarn und mit drei Tänzen von Bela Bartok sowie «Perpetuum mobile»,ein Stück von besonders hohem Schwierigkeitsgrad, in die Heimat des Orchesters.

Walzer

Bei einem Konzert mit Schwerpunkt von Strauss-Kompositionen durfte natürlich der Walzer «An der schönen blauen Donau » nicht fehlen. Aber die begeisterten Konzertbesucher liessen danach die Musiker nicht einfach von der Bühne abtreten.Zugaben wurden gegeben, und schliesslich fand das diesjährige festliche Neujahrskonzert in Lachen mit dem «Radetzky-Marsch» von Johann Strauss Vater seinen musikalischen Abschluss. Anschliessend wurden auf dem Raffplatz ein wärmender Apéro und heisse Marroni offeriert und die Gelegenheit zu gegenseitigen Gesprächen wahrgenommen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Paul Diethelm)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

04.01.2016

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schwyzkultur.ch/exNBJ3