Leitet neu den Frauenchor Lachen: Jelena Kohli-Ratchkovskaja.
Leitet neu den Frauenchor Lachen: Jelena Kohli-Ratchkovskaja.

Musik

Frauenchor in Frauenhand

Die gebürtige Weissrussin Jelena Kohli-Ratchkovskaja, die in Uznach lebt, leitet seit den Sommerferien den Frauenchor Lachen.

Nachdem sich die Sängerinnen des Frauenchors Lachen im März an ihrem Jubiläumskonzert und im Juli mit einer Abschiedsfeier von ihrem langjährigen Dirigenten Richard Domeni getrennt hatten, begann nach den Sommerferien eine neue Ära.

Neue Ärä begonnen

Mit Jelena Kohli aus Uznach wird der Frauenchor wieder von einer kompetenten und engagierten Dirigentin geleitet. Jelena Kohli-Ratchkovskaja wurde in Minsk in Weissrussland geboren und lernte bereits in der Schulzeit, Akkordeon und Klavier zu spielen. Von 1980 bis 1984 absolvierte sie ein Gesangsstudium mit abschliessendem Diplom als Sängerin. 1991 schloss sie mit einem Diplom an der Pädagogischen Hochschule Maxim Gorki in Minsk ihr Studium als Klavier- und Gesangslehrerin ab. Als Sängerin im Gesangsensemble Kressiva bereiste sie Länder wie Amerika, Österreich, Holland, die Schweiz, Luxemburg und Deutschland, um mit Konzerten für die «Tschernobyl-Kinder» Geld zu sammeln. Sie erlernte die deutsche Sprache und war als Dolmetscherin in dieser Gruppe tätig. Als Jelena Kohli 2001 die Tätigkeit als Sängerin beendete, arbeitete sie als Musikbegleiterin und engagierte sich für humanitäre Hilfe, («Tschernobyl-Kinder» Surselva). Als Kinderbetreuerin begleitete sie Kinder in deren Sommeraufenthalten in die Schweiz. Seit 2004 lebt Jelena Kohli in der Schweiz und ist mit einem Schweizer verheiratet.

Dirigentin mehrerer Chöre

Sie erteilt Klavier- und Gesangsunterricht und leitet als Dirigentin mehrere Chöre, aktuell den Singkreis Schmerikon, den Veteranenchor Linth und den Männerchor Benken. Mit dem Frauenchor Lachen, der zurzeit aus 25 Sängerinnen aus der March besteht, übernimmt sie zum ersten Mal die Leitung eines Frauenchors. Schwungvoll, mit viel Elan und Freude sind die Sängerinnen und die Dirigentin in die neue Ära gestartet und hoffen auf eine spannende, erfolgreiche und beglückende Zusammenarbeit und auf weiteren Zuwachs in den Reihen der Sängerinnen. Denn Singen ist gesund für Körper und Seele und ist ein wahrhaftiger Jungbrunnen.

March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.09.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/pZTtGf