Die achtköpfige Grossformation verabschiedete sich mit «Artistenblut» von Jost Ribary. Bild Kurt Kassel
Die achtköpfige Grossformation verabschiedete sich mit «Artistenblut» von Jost Ribary. Bild Kurt Kassel

Musik

Innerschwiizer Ländler Stärnstund am See in Lachen

Am Mittwochabend wurde im Zelt des Lachner Wiehnachts-Zaubers «Zauberhafte Volksmusik» dargeboten.

Auch die «Zauberhafte Volksmusik» kann in diesem Jahr – wie der Lachner Wiehnachts-Zauber – sein 10-Jahr-Jubiläum feiern. Dieses Jahr stand der Abend für die Volksmusikfreunde unter dem Motto «Innerschwiizer Ländler Stärnstund». Da traf sich die Crème de la Crème der Schweizer Volksmusik zum gemeinsamen Musizieren. Was die acht Musikantinnen und Musikanten im bis auf den letzten Platz gefüllten Zelt am See boten, ist so schnell nicht zu toppen. Gaby Näf, Martin Nauer, Jörg Wiget, Sepp Huber, Carlo Brunner, Philipp Mettler, Willi Valotti und Dani Häusler spielten in verschiedenen Formationen und Zusammensetzungen und zeigten dabei, dass sie als Vollblutmusiker mehrere Instrumente meisterhaft beherrschen. Geri Kühne, gewiefter Moderator und Volksmusikkenner, fasste das ganze Konzert zu einem bunten Strauss wunderschöner Melodien zusammen und konnte dabei von manch interessanter Episode erzählen. Mit Carlo Brunner, Dani Häusler und Willi Valotti standen gleich drei «Kapellmeister» auf der Bühne. Schwerstarbeit musste der Galgener Sepp Huber leisten, begleitete er doch mit seinem Kontrabass alle Formationen und kam kaum zum Verschnaufen.

Vom Marsch bis zu Schottisch, Ländler und Fox

Zu Beginn spielte die Grossformation Carlo Brunners «Alpekönig». Mit dem Titel «Nur dir» wurde des verstorbenen Volksmusikers und Komponisten Heiri Meier gedacht. Dani Häuslers Gupfb uebe mit Jörg Wiget am Akkordeon, Gaby Näf am Klavier und Sepp Huber am Bass glänzten mit «Zwei trümmlegi Unterägerer».Drei verschiedene Akkordeon-Duos und zwei Akkordeon- Trios mit Willi Valotti, Martin Nauer und Jörg Wiget spielten unter anderem den Schottisch «Oben ohne, unde nüt» von Martin Nauer.Willis Wyberkapelle wurde für einmal mit den beiden Männern Carlo Brunner und Sepp Huber ergänzt. Acht Musikanten, jeder ein herausragender Solist auf seinem Instrument, bescherten den Besuchern einen tollen, musikalischen Abend, der mit der Zugabe, dem Marsch «Artistenblut» von Jost Ribary, mit viel Beifall abgeschlossen wurde.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Kurt Kassel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.11.2016

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schwyzkultur.ch/AtQu5F