Urs «Hubi» Hubschmid an der Rhythmguitar, Cornelius Solbach an der Sologuitar und Vocal sowie Peter «Tico» Keller begeisterte mit schönen musikalischen Themen primär aus dem Bereich des Sinti-Jazz. Bild Janine Jakob
Urs «Hubi» Hubschmid an der Rhythmguitar, Cornelius Solbach an der Sologuitar und Vocal sowie Peter «Tico» Keller begeisterte mit schönen musikalischen Themen primär aus dem Bereich des Sinti-Jazz. Bild Janine Jakob

Musik

Jazz vom Feinsten zum Auftakt der Saison

Im Rahmen der Donnschtigs-Kulturbar goes Jazz der Bühne Fasson in Lachen haben Les Copains du Jazz ein unterhaltsames Programm geboten.

Am Donnerstagabend startete die zweite Saison der Donnschtigs-Kulturbar goes Jazz beziehungsweise der Jazz-Reihe der Bühne Fasson in Lachen in Zusammenarbeit mit Jürg Metzger. Beim ersten von in diesem Jahr neun stattfindenden Jazz-Abenden trat das Trio Les Copains du Jazz aus Basel auf. Das Trio, 1993 von Urs Hubschmid gegründet, ist auf Kompositionen des Sinti-Jazz spezialisiert. Der Sinti-Jazz ist Zigeuner-Jazz – stammt von Zigeunerstämmen aus dem Balkan – und ist für Kleinformationen wie Trios und Quartetts zum Spielen geeignet.

Schöne Melodien

Die Jazzmusik, gespielt mit akustischen Instrumenten im intimen Rahmen, begeisterte bereits im ersten Teil des Konzerts unter anderem mit «I get a kick», dem «Lulu Swing» und dem «Minor Swing», dem speziellen Hit von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli. Cornelius Solbach spielte neben der Flattop Gitarre auch auf seiner selbst gebauten Archtop-Gitarre. Diese verfügt wie bei der Geige oder einem Cello über eine gewölbte Decke und erzeugt so einen weichen Klang. Im zweiten Teil überwiegten Hits von Django Reinhardt, welcher als ein Begründer des europäischen Jazz gilt. In Erinnerung an den kürzlich verstorbenen US-amerikanischen Jazzpianisten und Komponisten britischer Herkunft, George Shearing, spielte das Trio aber auch eines seiner berühmtestes Stücke «Lullaby of Birdland».

Überzeugten musikalisch

Musikalisch überzeugt haben Les copains du Jazz mit «Estate» vom italienischen Jazz- Komponist Bruno Martino. Sie haben den melancholischen Charakter des Stücks getroffen, die Melodieführung war gut und die Harmonie stimmte. Der Abend erfreute mit gut gewählten Standards und schönen Melodien.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.02.2011

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www.schwyzkultur.ch/iSYSaV