Von Carlo Brunner entdeckt und gefördert: Panflötist Jonas Gross. Sein grosses Vorbild Edward Simoni tauft die erste CD (rechts). Bilder Irene Lustenberger
Von Carlo Brunner entdeckt und gefördert: Panflötist Jonas Gross. Sein grosses Vorbild Edward Simoni tauft die erste CD (rechts). Bilder Irene Lustenberger

Musik

Junger Panflötist tauft erste CD

Am Dienstagabend wurde «Wonderworld of Pan», die erste CD des jungen Panflötisten Jonas Gross, in Lachen getauft. Stargast und CD-Pate war der «Magier der Panflöte», Edward Simoni.

Carlo Brunner begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste im Zelt «seines» Wiehnachts-Zaubers. Er sei im April im Rahmen der SF-Sendung «Alpenrose» Götti eines damals 15-jährigen Panflötisten geworden. «Als Götti bietet man etwas, und das ist heute diese Plattform», so Brunner, der zusammen mit Philipp Mettler die erste CD des jungen Aargauers produziert hat. «Ich war beim Casting für die Sendung überzeugt, dass Jonas der Richtige ist. Und das bin ich auch heute noch.» Brunner übergab das Mikrofon an Sandrina, die Tochter seiner Lebensgefährtin Erika Grab, die Lieder ihres Albums «Eifach ehrlich» interpretierte.

CD-Taufe und Panflöten-Duett

Danach betrat ein sichtlich nervöser Jonas Gross die Bühne und präsentierte Stücke seiner CD «Wonderworld of Pan». Die Nervosität legte sich schnell, und der 16-Jährige bewies, dass er seinem grossen Idol und CD-Paten Edward Simoni in nichts nachsteht. Ob Balladen wie «Unchained Melody», die er seiner Freundin widmete, «Louenesee» von Span, mit der er bei «Alpenrose» antrat, oder schnellere Stücke wie die von Brunner komponierten «Allegro » und «Tango suiza» – Gross meisterte sie souverän. Der Aargauer überzeugte nicht nur mit seinem Können, sondern auch mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit und seinem Schalk. So erzählte er, dass er unbedingt «Where Do I Begin» aus «Love Story» spielen wollte, Carlo Brunner dies aber zu schwierig fand. «Ich habe geübt und geübt, um ihm zu beweisen, dass ich das kann.» Und Brunner meinte denn auch: «Ich bin stolz, dass ich dein Götti bin.»

Glückwünsche

Nach den musikalischen Glückwünschen von Lisa Stoll mit dem Alphorn folgte der Höhepunkt des Abends – die Taufe der CD «Wonderworld of Pan». Angestossen wurde nicht wie üblich mit Champagner, sondern – wie Brunner es lachend nannte – mit «Litschi-Gsöff». CDPate Edward Simoni lobte den 16-Jährigen für sein beachtliches Können und liess es sich natürlich nicht nehmen, selbst aufzutreten. Zum Schluss erfüllte sich Jonas Gross seinen Traum gleich selbst und spielte an der Seite seines Idols. Die beiden Panflötisten gaben «Einsamer Hirte» von James Last und Simonis Hit «Pan-Träume» zum Besten und wurden vom Publikum mit Standing Ovations belohnt.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

22.11.2012

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schwyzkultur.ch/SdhRmv