Die fast schon einheimischen Vondüü sowie die Rämlers aus Glarus begeisterten das Publikum. Bild Kurt Kassel
Die fast schon einheimischen Vondüü sowie die Rämlers aus Glarus begeisterten das Publikum. Bild Kurt Kassel

Musik

«Musik im Dorf» – ein Riesenfest auf dem Kreuzplatz

Der Lachner Kreuzplatz stand am Freitagabend ganz im Zeichen der Musik. Rund 2000 Besucher kamen zu «Musik im Dorf».

Was am Freitagabend auf dem Lachner Kreuzplatz stattfand, war ganz einfach ein gelungenes Dorffest. Es mögen gegen 2000 Besucher gewesen sein, die auch an diesem Abend bewiesen, dass das Dorf Lachen lebt.Und wie.Der Verkehrsverein Lachen, der den Abend mithilfe vieler guter Sponsoren und zusammen mit den Lachner Gastronomen organisiert hatte, hat bewiesen, dass das Volk in Marsch gesetzt werden kann, wenn das Angebot stimmt. Die Zelte und die Sitzplätze im Freien waren schon zu Beginn fast voll besetzt, als die Einsiedler Band Vondüü den musikalischen Reigen eröffnete. Die Band präsentierte eine geballte Ladung an Evergreens, Gassenhauern und Mundartrock,vorgetragen mit viel musikalischem Gefühl. Polo Hofer, Patent Ochsner, Gölä und Co. kamen mit ihren besten Songs zu Ehren. Die Sängerin Michaela unterstützte die Band mit ihrer souligen Stimme. Nachdem Vondüü die Stimmung angeheizt hatte,übernahmen die Rämlers aus Glarus. Dass sie zu Beginn vor allem eigene Mundartsongs aus dem Glarnerland in ihrem Dialekt vortrugen, zeigte ihre Liebe zu ihrer Heimat. Dass sie aber auch in der internationalen Rockwelt zu Hause sind, bewiesen sie im Verlaufe des Konzerts. Der Start mit «Lueget vo Bärge und Tal» war etwas aussergewöhnlich, doch die vielen Eigenkompositionen wie «Dett wo jede jede kännt», «Heimatgfühl» und «Dini Auge» führten auf den Weg zurück. Mit den Rämlers ging drei Stunden lang ohne Pause die Post ab. Dialektsongs und Rocknummern wechselten sich in bunter Reihenfolge ab. Mit «Z’jung für mich»,«I hett no viel blöder ta»,«Heimweh»,«Summer 68»,«An Tagen wie diesen» oder «Sweet Home Chicago» zeigte sich Jonny Tinner, der Leadsänger, als Gölä des Glarnerlands. Und den Song «Jetz näme mer no eis» nahmen viele Besucher ernst. Gastronomen legten sich ins Zeug Nicht nur für Augen und Ohren, auch für den Magen gab es ein vielseitiges Angebot. Die Lachner Gastronomen der Restaurants «Kreuzplatz», «Schützenhaus » und «Bären» sowie vom NoConceptStore sorgten jederzeit dafür, dass keine Kehle trocken blieb und auch die Hungergefühle befriedigt werden konnten. Dem Verkehrsverein Lachen ist mit der sechsten Ausgabe von «Musik im Dorf» erneut ein grosser Wurf gelungen. Man darf sich schon jetzt auf die siebte Austragung freuen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Kurt Kassel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.08.2015

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schwyzkultur.ch/wxbK8n