Das Konzert der Hujässler im Park der Bühne Fasson fand in nahezu familiärer Atmosphäre statt. Bild Lilo Etter
Das Konzert der Hujässler im Park der Bühne Fasson fand in nahezu familiärer Atmosphäre statt. Bild Lilo Etter

Musik

Sensible Musik im verwunschenen Wald

Am Freitagabend spielten die beiden Träger des Innerschweizer Kulturpreises, Dani Häusler (Klarinette) und Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), zusammen mit Reto Kramer (Piano) und Sepp Huber (Bass) im Park der Bühne Fasson auf. Die Hujässler wussten das Publikum zu bezaubern.

Andächtig und ganz still hörte das zahlreich erschienene Publikum den vier Musikern in einem fast familiären Konzert zu. Im durch die Abendstimmung fast verwunschen wirkenden Wäldchen verliehen die Hujässler ihren feinen, manchmal filigranen Klängen einen Hauch von Mystik. Die Zuhörer liessen sich aber auch von lüpfigen, urchigen Stücken begeistern. Mit ihrer rassigen Musik entlockten die Hujässler dem einen oder anderen Zuhörer schon mal einen Jauchzer.

Stücke zum Hinhören

Dann wieder wurde die Musik weicher, sanfter, sensibler mit weniger gewohnten Harmonien und machte damit Daniel Häusler und Markus Flückiger, die als «virtuose Erneuerer der traditionellen Töne» gelten, alle Ehre. Es waren Stücke zum Hinhören, jedes geprägt durch einen eigenständigen Charakter, mal tänzerisch, mal verträumt, plätschernd wie ein Bächlein oder mit Wehmut in die Ferne schweifend. Diese Musik verschmolz mit der kleinen Oase, dem Park der Bühne Fasson, zu einer Idylle, war sie doch genauso urtümlich aus dem Boden gewachsen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.06.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/hdWw1V