Am Vorabend des Bettags konzertierte das Sinfonieorchester Kanton Schwyz unter der Leitung von Urs Bamert in der Pfarrkirche Lachen. Bild Paul Diethelm
Am Vorabend des Bettags konzertierte das Sinfonieorchester Kanton Schwyz unter der Leitung von Urs Bamert in der Pfarrkirche Lachen. Bild Paul Diethelm

Musik

Werke von Schoeck, Glière und Borodin

Wo das 60 Musiker umfassende Sinfonieorchester des Kantons Schwyz auftritt, ist das Besucherinteresse gross.

So auch am Herbstkonzert vom vergangenen Samstagabend in der Pfarrkirche Lachen, geprägt von vielen instrumentalen Solovorträgen.Die teilweise schon installierte neue Beleuchtung trug das Seinige zur festlichen Atmosphäre bei. Aus Anlass des 130. Geburtstages von Othmar Schoeck wurde der Konzertabend mit der festlichen Hymne «op. 64» eröffnet. Dieses 13 Minuten dauernde Werk, speziell auf grosse Orchester ausgerichtet, zählt zu den letzten grossen Orchesterwerken des in Brunnen geborenen Komponisten. Beginnend mit der Oboe kamen in dieser Hymne die Fanfaren speziell zur Geltung.

Solo-Darbietungen begeisterten

Alsdann kam das «Konzert für Horn und Orchester in B-Dur op. 91» des in Kiew geborenen Reinhold Moritzewitsch Glière zur Aufführung. Sabine Moser an der Harfe und Felix Messmer mit seinen Solo-Darbietungen mit dem Horn erfreuten die Herzen der Konzertbesucher. Dieses Hornkonzert gehört heute zum Kern des romantischen Hornrepertoires. Im letzten Teil des musikalischen Abends kamen die Konzertbesucher in den Genuss von Werken des aus St. Petersburg stammenden Klavierdilettanten und Komponisten Alexander Borodin.Mit der Ouvertüre aus der Oper «Fürst Igor» folgten die schwungund immer klangvolleren «Polowetzer Tänze», ebenfalls aus der Oper «Fürst Igor». Da erinnerte sich mancher Konzertbesucher an die Erkennungsmelodie der Olympischen Winterspiele von Sotschi 2014. Dasselbe Konzert gelangte gestern in Schindellegi nochmals zur Aufführung.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Paul Diethelm)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.09.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/1XHyPF