Die drei Musiker spielten Wiener Kammermusik sowie Musik aus dem französischen Barockzeitalter: (v. l.) Yoko Jinnai, Ruth Müri und Gabriel Schwyter.  Bild Paul Diethelm
Die drei Musiker spielten Wiener Kammermusik sowie Musik aus dem französischen Barockzeitalter: (v. l.) Yoko Jinnai, Ruth Müri und Gabriel Schwyter. Bild Paul Diethelm

Musik

Wiener Kammermusik und Musik aus dem Barock

Am Vorabend des Weltmissionstages veranstaltete der Verein Freunde der Kirchenmusik Lachen mit dem Trio Yoko Jinnai, Gabriel Schwyter und Ruth Müri ein Konzert mit Wiener Kammermusik und Musik aus dem französischen Barockzeitalter.

Das klangvolle und in perfektem Zusammenspiel dargebotene Kammerkonzert vermochte eine grosse Zahl Konzertbesucher in die Lachner Pfarrkirche zu locken. Gabriel Schwyter (Klarinette), zugleich Präsident des Vereins Freunde der Kirchenmusik Lachen, gab einige interessante Hinweise zu den Werken und spielte zusammen mit Yoko Jinnai (Oboe) und Ruth Müri (Violoncello) Wiener Klassik mit Werken von Beethoven und Mozart, und als Kontrast dazu etwas französische Kammermusik von Darius Milhaud.


Zum Auftakt und zugleich Mittelpunkt des Konzertes stand das «Trio op 87» von Ludwig van Beethoven mit den Sätzen Allegro, Adagio, Menuette, Allegro molto, Scherzo und das finale Presto. Im mittleren Konzertteil wurde mit der «Suite (d’après Corrette) op. 161b» französische Werke von Darius Milhaud geboten mit teilweise sehr kurzen, jedoch ganz unterschiedlichen acht Sätzen aus dem Barockzeitalter. Im letzten Teil spielten die drei Musiker das «Divertimento Nr. 3» in fünf Sätzen von Wolfgang Amadeus Mozart.Das vorabendliche Konzert endete mit dem rassigen «Rondo Allegro assai». Das Publikum erhielt abschliessend noch eine kurze Zugabe.


Das nächste Kirchenkonzert mit Gregorianischen Gesänge des Kirchenjahres und Orgelwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert gelangt am 17. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche Lachen zur Aufführung.


Höfner Volksblatt & March Anzeiger / di

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

22.10.2018

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schwyzkultur.ch/wPGP23