Viele Musikfans genossen einen wunderbaren Abend am See.  Bild Kurt Kassel
Viele Musikfans genossen einen wunderbaren Abend am See. Bild Kurt Kassel

Musik

Zwei Bands rockten die Lachner Seebühne

Die Kulturgruppe Begägnig am Sey wurde auch am Samstag für ihr Engagement mit einem wunderschönen, sonnigen Abend belohnt. Viel Publikum, von Jung bis Alt, erfreute sich an rockigen Melodien.

Zwei Spitzenbands brachten den Seeplatz zum Sieden. Da war als Erstes Smack. Die fünf jungen Musiker aus Freienbach, die seit über fünf Jahren ihrer Leidenschaft frönen, zeigten eine erstaunliche Bühnenpräsenz. Die Stimme des Leadsängers Sidney hatte genau das richtige Timbre für die gespielte Musik, und seine Kollegen Willem, Simon, Damian und Allan, alle zwischen 15 und 18 Jahre alt, zeigten auf ihren Instrumenten, dass sie den Rocksound voll im Griff haben. Sehr erfreulich war, dass sie nicht nur mit Coversongs glänzten, sondern sich ebenso mit vielen Eigenkompositionen Applaus holten. Der zweite Teil des Konzertes gehörte Gone Shootin’. Die Band hat sich der Musik von AC/DC verschrieben und ist eine der besten Coverbands. Sie holte bereits vom ersten Song an Jung und Alt ab. Thömi, der die Attitüde von Bon und Brian vereint, Eichi, ein Leadgitarrist, akustisch und spielerisch Spitzenklasse, Slivos an der Rhythmusgitarre, Kari, breitbeinig am Bass und Dan Hammer an den Drums liessen auch den ältesten Opa den Schlaf vergessen.

Einziger Wermutstropfen an diesem tollen Abend waren die Boote, die den Besuchern den ganzen Blick auf die Bands verhinderten. Obwohl die Gemeinde die Bootsbesitzer anschrieb und bat, ihre Boote an diesem Abend wegen des Konzertes umzuparkieren, zeigten diese keine Reaktion. Damit haben sie sich bei den Besuchern keinen Goodwill geholt.

Die Kulturgruppe Begägnig am Sey hat einmal mehr bewiesen, dass sie mit ihren Veranstaltungen den Puls des Publikums exakt trifft.

Höfner Volksblatt (Kurt Kassel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.07.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/eCQxKW