Brauchtum / Feste
Warum sich die Hore-Butzi doch nicht Hore-Böögge nennen
Im Rahmen eines kleinen Festaktes feierten die Hore-Butzi Lachen am letzten Freitag mit eingeladenen Gästen im alten EW in Lachen ihr 50-jähriges Bestehen.
Unter der Leitung des OK-Präsidenten Sämi Krieg gaben die Hore Butzi im Rahmen einer Ausstellung von vielen Exponaten einen Einblick in die Vereinsgeschichte während des letzten halben Jahrhunderts. Bei der Gründung 1976 nannten sie sich noch «Hore-Böögge», Hore stand für das Lachner Horn und Böögg bezog sich auf den Nasenböögg, der an einem Bindfaden befestigt von der Larvennase baumelt. Dieser Name führte aber unter den Lachnern zu grossen Diskussionen, Bööggen gäbe es nur in Zürich und man müsse keinen folkloristischen Import betreiben. Die Folge war die Umbenennung auf den Namen «Hore-Butzi». Die Hore-Butzi, die Lachen während der Fasnacht nie verlassen, sorgen auch ausserhalb der Fasnacht für Aktivitäten, die das Dorf bereichern, das Kleinziegen- oder das Entenrennen sind nur zwei Beispiele.
Viele Gratulanten
Zum Jubiläums-Apéro hatten sich viele Gratulanten eingefunden, in erster Linie natürlich die übrigen Lachner Fasnachtsgesellschaften, die befreundete Guggemusig Robehuuse und Gemeindepräsident Emil Woodtli. Sie alle ka-men – nebst netten Worten – nicht mit leeren Händen. Die Geschenke reichten von grossen farbigen Tafeln mit der Hore-Butzi-Larve, einer Big Size Flasche Appenzeller über Zutaten und Gebrauchsanweisung für das Brauen eines eigenen Biers bis zu einer Holztafel mit eingeschnitzter Hore Butzi-Figur. Nach einer mitreissenden Tanzshow der «Ambition Dance Formation » aus Altendorf (die übrigens die Hore-Butzi immer beim «Rotiere» begleiten) ging es zum grosszügigen Apéro, der die Gelegenheit für freundnachbarschaftliche Gespräche bot. Unter dem Motto «Butzissimo» findet am 24. Januar in der Seefeld-Turnhalle das grosse Jubiläumsfest statt.
Höfner Volksblatt / Paul A. Good
Autor
Höfner Volksblatt & March Anzeiger
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- Brauchtum / Feste
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