Rund 700 Trychler in 40 Gruppen sorgten für einen lautstarken und bunten Trychlereinzug und wurden von etwa gleich vielen Schaulustigen am Strassenrand bewundert. Foto: Konrad Schuler
Rund 700 Trychler in 40 Gruppen sorgten für einen lautstarken und bunten Trychlereinzug und wurden von etwa gleich vielen Schaulustigen am Strassenrand bewundert. Foto: Konrad Schuler

Volkskultur

Lautstarkes Spektakel mit 700 Trychlern

Aus Anlass des 40-Jahr-Jubiläums organisierte der Trychlerverein Unteriberg am Freitag und Samstag nach 2004 und 2009 zum dritten Male das Innerschwiizer Trychlerfäschtival.

Den Auftakt machten am Freitagabend im Festzelt vor etwa 300 Gästen die beiden regionalen Rockformationen «Simi And The Shy Guys» und «Rusty Rats» anlässlich des «Rock Warm-up». Vor allem die junge Garde war stark vertreten. Rund 500 Besucherinnen und Besucher säumten am Samstagabend während eineinhalb Stunden die Waagtalstrasse anlässlich des beeindruckenden Trychlereinzugs. 40 Gruppen mit rund 700 Trychlern aus zehn Kantonen der Schweiz sorgten mit Geislechlepfen und Trychlen für ein buntes, farbenfrohes und lautstarkes Treiben. Anschliessend verteilten sich die Mitwirkenden und die Gäste auf die verschiedenen Festlokalitäten. Sowohl im Mehrzweckhaus Baumeli als auch im Festzelt auf dem Schulhausareal spielten einerseits bestbekannte Musikformationen auf und zeigten anderseits die teilweise von weit her gereisten Trychlergruppen abwechslungsreiche Unterhaltung. Der Originalität und Ideenvielfalt waren keine Grenzen gesetzt. Erich Raymann und Urs Marty führten als Ansager durch das abwechslungsreiche Geschehen. Es wurde in den Festlokalitäten gesungen, gejodelt, getanzt und über dies und jenes diskutiert. Bei der Tombola waren tolle Preise zu gewinnen. Als Hauptpreis winkte ein Kuhkalb. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Festwirtschaften hatten alle Hände voll zu tun. 165 Helferinnen und Helfer sorgten unter der Regie von OK-Präsident Peter Marty für ein tolles Fest und unvergessliche Momente. Gefeiert wurde im Mehrzweckhaus Baumeli, im Festzelt, im «Stubäwagä», in der «Trychler-Bar», in der «Maisgold- Bar» und in der «Shötli-Bar» in einem Viehwagen. Überall waren gutgelaunte Gäste anzutreffen. Dank dem schönen Wetter wurde auch auf den Plätzen draussen gegessen und geplaudert.


Einsielder Anzeiger / Konrad Schuler

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

01.10.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/h6TbQx