Verdutzte Akteure gab es bei so viel Aufklärungsarbeit. Bilder Ernst Immoos
Verdutzte Akteure gab es bei so viel Aufklärungsarbeit. Bilder Ernst Immoos
Unüblicher Schlusspunkt: Aus dem Koma erwacht, wird die Frau des Hauses gepflegt.
Unüblicher Schlusspunkt: Aus dem Koma erwacht, wird die Frau des Hauses gepflegt.

Bühne

«Reini Närvesach» kitzelt die Lachmuskeln

Die Theatersaison Morschach ist mit dem Lustspiel «Reini Närvesach» eröffnet.

Seit Jahrzehnten steht die Theatergruppe des Ski-Clubs in Morschach auf der Bühne. Gegen 50 Lustspiele sind seit den 60er-Jahren erfolgreich aufgeführt worden. Da wirken Akteure aus bereits dritter Generation mit. Auch das neueste Stück «Reini Närvesach», ein Dreiakter von Wolfgang Binder, vermag die Besucher zu begeistern, wie dies die Premiere vom Samstagabend zeigte. Für einmal kommt es nicht, wie üblich in Theatern, zu Verlobungen, Hochzeiten und einem traditionellen Happy End: Eine Frau erwacht am Ende des Dreiakters nach nervigen Träumen aus der Bewusstlosigkeit und muss abschliessend von Samaritern gepflegt werden.

Erfolgloser Schriftsteller als Hauptakteur

Im Mittelpunkt des Stücks steht aber ein erfolgloser Schriftsteller. Er hat die Chancen, sein neues Buch zu verkaufen. Während sich der Autor auf die Frankfurter Buchmesse aufmacht, geht zu Hause alles drunter und drüber. Willkommene und unwillkommene Besuche häufen sich. Es kommt zu Notlügen und Verwechslungen am laufenden Band. Als dann der Schriftsteller zurückkehrt, ist das Chaos perfekt, und es beginnt die «Aufarbeitung» der vielen Missverständnisse.

Überragende Gesamtleistung

Unter der Regie von Richard Schmid wurde «Reini Närvesach» zu einem unterhaltsamen wie lustigen Theater, bei welchem sämtliche Darstellerinnen und Darsteller auf ihre Art zu überzeugen vermögen. Beste Unterhaltung ist also geboten.

Aufführungen



Mittwoch, 14. Januar
20.00 Uhr

Freitag, 16. Januar
20.00 Uhr

Samstag, 17. Januar
20.00 Uhr

jeweils in der Mehrzweckhalle Morschach

Reservation

T 033 822 13 02

Mo bis Fr
10.00 bis 12.00 h
und
17.00 bis 20.00 h

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

12.01.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/Lw7eHW