Waldfest mit Ängsten: Das Theaterensemble von Muotathal bei der Probe. Noch kann an der Aufführung geschliffen werden, am 22. Oktober gilts dann ernst. Bild Christoph Jud
Waldfest mit Ängsten: Das Theaterensemble von Muotathal bei der Probe. Noch kann an der Aufführung geschliffen werden, am 22. Oktober gilts dann ernst. Bild Christoph Jud

Bühne

Theater Muotathal lädt zum Lachen ein

Im Theater Muotathal wird zurzeit fleissig geprobt. Die Premiere des diesjährigen Stücks «Dr schwarz Maa und z’Unglück » findet am 22. Oktober statt.

Beim diesjährigen Aufführungsstück «Dr schwarz Maa und z’Unglück» handelt es sich um ein Volksstück aus der Feder des Luzerner Theaterautors und -regisseurs Lukas Bühler. Es handelt von einem Aussenseiter, der von allen wegen seiner düsteren Erscheinung und weil er sich stets in dunkle Gewänder kleidet, nur «dr schwarz Maa» genannt wird. Vor vielen Jahren war er einer im Dorf, der durch besondere Fähigkeiten Menschen helfen konnte. Da daraufhin trotzdem Leute, die bei ihm Hilfe suchten, gestorben waren, vertrieben ihn die Bewohner aus dem Dorf. Seither lebt er im Wald.

Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann

Durch sein dunkles Auftreten und weil er selten zu sehen ist, haben viele Leute Angst vor ihm. Jürg Heinzer spielt die Rolle des «schwarze Maa» eindrücklich und verleiht der Figur die nötige Ausdruckskraft. Die Handlung im Stück dreht sich um diese Titelfigur. Während der drei Tage, während der die Geschichte spielt, geschehen viele negative Sachen und werden von allen mit dem «schwarze Maa» in Verbindung gebracht. Schlussendlich ist es jedoch der Angeschuldigte selber, der Licht in die unerklärlichen Vorkommnisse während des Waldfests und der Tage danach bringt und zur Festnahme zweier Wilderer führt, die schuld an den die Dorfbevölkerung beängstigenden Geschehnissen sind.

Liebesgeschichte und Lacher inklusive

Damit die Handlung auch den für eine Theateraufführung in Muotathal zu erwartenden Humor enthält, ist auch eine Liebesgeschichte eingebunden. Langjährige Garanten für Lacher, wie Armin Ablondi oder Luzia Betschart, sorgen auch dieses Jahr für viel Humor in dem auch mit ernsten Situationen bestückten Vierakter. Zur Auflockerung wird auch gejuuzt und gesungen, unterstützt durch das Schwyzerörgeli von Armin Ablondi. Patrick Suter führ zum vierten Mal Regie.

Ansturm auf die 10 000 Sitzplätze

Damit der aus der Erfahrung von früheren Jahren zu erwartende Reservationsansturm bewältigt werden kann, sind neu vierTelefonnummern in Betrieb. Ab dem 15. Oktober kann täglich, ausser donnerstags und sonntags, von 09.00 bis 11.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr angerufen werden.

Weitere Infos

www.theater-muotathal.ch

Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

07.10.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/RHnwWM