Die Pionierin der Schlittenhunde, Heidi Müller, zusammen mit Beat Heinzer, Geschäftsführer der Erlebniswelt. Bild Erhard Gick
Die Pionierin der Schlittenhunde, Heidi Müller, zusammen mit Beat Heinzer, Geschäftsführer der Erlebniswelt. Bild Erhard Gick

Dies & Das

Das Leben der Schlittenhunde in eindrücklichen Bildern

Schlittenhunde gehören mittlerweile zum Muotatal. In der Husky-Lodge sind bis Ende April Bilder aus Alaska zu sehen. Es sind Impressionen von Tieren, Härte, Kälte und Emotionen.

Wer ist Heidi Müller? Sie wissen es nicht? Die mittlerweile 78-jährige Zürcherin hat eine spezielle Verbindung ins Muotathal, zur Husky-Lodge und der Erlebniswelt Muotathal. Das alleine hat sie noch nicht bekannt gemacht. Ihre Ratschläge aber haben sich auch die Initianten mit den kräftigen Huskys der Erlebniswelt schon zunutze gemacht. Heidi Müller ist die erste Frau, die sich 1966 zusammen mit ihrem Mann einen Schlittenhund in der Schweiz angeschafft hat. Die Zürcherin, die oft in Muotathal zu Gast ist, hat zahlreiche Rennen bestritten als erste Mush­erin der Schweiz.

Und jetzt hat Heidi Müller aussergewöhnliche Bilder nach Muotathal gebracht. Tiere, Natur und Emotionen aus Alaska und vor allem gemalte Bilder vom härtesten und längsten Schlittenhunderennen der Welt, dem Iditarod. «Alle Bilder stammen vom bekannten Kunstschaffenden Jon Van Zyle. Wer sich mit Schlittenhunden auseinandersetzt, weiss, welche Sprache seine Bilder sprechen. Van Zyle entwirft jedes Jahr die Plakate des Iditarod. Und diese Plakate gehen jeweils um die Welt», sagt die Agentin des Künstlers für Europa. Heidi Müller lebt im zürcherischen Stäfa.

Ein Stück Geschichte der Husky-Hunde

Beat Heinzer, Geschäftsführer der Erlebniswelt Muotathal, ist begeistert. «Diese Bilder erzählen Geschichten, auch die Geschichte unserer Huskys, wie sie in der freien Natur von Alaska leben.» Jon Van Zyle hat vor wenigen Jahren selbst die Erlebniswelt besucht, und der mehrfache Finisher des härtesten Schlittenhunderennens war vom Tal und dem Konzept mit den Hunden begeistert, weiss Beat Heinzer zu berichten. «Dass wir jetzt seine Bilder bis zum 23. April präsentieren dürfen, haben wir in erster Linie Heidi Müller zu verdanken», sagt Heinzer weiter.

Müller weiss einiges über Schlittenhunde zu berichten. Sie selbst lebte, bevor sie sich eingehend mit dem Schlittenhundesport beschäftigte, ein Jahr in Alaska. Auf einer ihrer zahlreichen Reisen in die Weiten dieses Landes hat sie auch den Künstler Jon Van Zyle kennengelernt. Sie hat schon mehrere Ausstellungen in der Schweiz und Europa mit seinen Bildern organisiert. Rund 30 Impressionen von Tieren, Hunden, der eisigen Kälte Alaskas und der Natur vermitteln Inspirationen aus dem hohen Norden von Amerika. Nebst den Bildern kann man auch jederzeit echte Huskys auf dem Gelände erleben.

Bote der Urschweiz (Erhard Gick)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

03.03.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/MXBhJd