Dreadful mit Jonas Marty, Theo Schmidig, Andy Schelbert, Dario Gwerder und Marcel Gwerder. Bild pd
Dreadful mit Jonas Marty, Theo Schmidig, Andy Schelbert, Dario Gwerder und Marcel Gwerder. Bild pd

Musik

Dreadful überraschen mit neuem Videoclip

Die Muotathaler Band Dreadful kehrt den typischen Hardrock in der neuer Single «Shake it» für einmal um.

Die Band Dreadful veröffentlicht heute ihre neue Single «Shake it». Nach nicht ganz zwei Jahren dürfen sich die Fans der Muotathaler Rockband wieder über neue Musik freuen. Der Song ist während des ersten Lockdowns entstanden, als alle Konzerte coronabedingt abgesagt werden mussten. Dreadful wollten die gewonnene Zeit produktiv nutzen. Gitarrist Dario Gwerder kam mit der Song- und Textidee. «Der Gedanke dahinter war unter anderem, wieder einmal einen etwas härteren Song rauszubringen, welcher aber trotzdem einen Refrain zum Mitsingen hat und im Ohr hängen bleibt», so Jonas Marty, ebenfalls Gitarrist in der Band.

Klatschen und «Muulörgeli» sorgen für Abwechslung


Der Song hebe sich sicherlich durch das Klatschen im Refrain von den bisherigen Songs ab, meint Marty. Denn: «Für gewöhnlich bauen sich die Strophen im Hardrock zunehmend auf. Im Refrain erfolgt diesbezüglich noch einmal ein deutlicher Anstieg. Doch in ‹Shake it› haben wir das für einmal umgekehrt», erklärt Marty. Denn das Klatschen im Refrain erzeuge einen gewissen Überraschungseffekt. Des Weiteren sorgt die Mundharmonika für einen kleinen Hingucker. «Das ‹Muulörgeli› wurde über einen Gitarrenverstärker gespielt, wodurch es nun bewusst verzerrt klingt», erklärt Marty dem «Boten». Es sei ein neues musikalisches Element und mache den Song interessanter. Im Tonstudio 2Inch-Records von Ralph Zünd in Goldau nahm die Muotathaler Band ihren Song auf. «Ralph kam dann noch auf die Idee, den Bass-Grundton im Refrain zu wechseln, obwohl das Gitarrenriff auf dem gleichen Ton bleibt. Dies verlieh dem Song eine völlig neue Note. Simpel, aber effektiv», betont Jonas Marty.

Model und Bulle brechen Rock-’n’-Roll-Klischee


Passend zum Song wurde mit Steve Diener ein Videoclip in der St. Josefshalle in Muotathal gedreht. «Das Model und der Bulle, die im Video zu sehen sind, verleihen dem Song eine etwas augenzwinkernde, ironische Note und brechen das Sex-, Drugs - und Rock-’n’- Roll-Klischee zugleich ein wenig, welches der Song vordergründig widerspiegelt », so Marty. Mit dem Song wollen Dreadful den alten Fans wieder etwas Neues bieten, aber zugleich auch neue Fans dazugewinnen. Zudem würde sich die Band freuen, wenn der Song in Radioplays auf Rockstationen in der Schweiz sowie weltweit zu hören wäre. Dazu hätten sie auch den Promo-Hebel angelegt, meinen die Muotathaler. Sobald es die Situation wieder zulässt, präsentiert die Rockband ihr neues Werk live vor den Fans.

Bote der Urschweiz / Jasmin Reichlin

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.01.2021

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