Im Film mit dabei: die drei Brüder Laimbacher.
Im Film mit dabei: die drei Brüder Laimbacher.
Beat Schlatter zu Gast im Kino - 1

Film

Beat Schlatter zu Gast im Kino

Der Schwinger-Film «Hoselupf » mit Beat Schlatter wird an diesem Wochenende im Kino Muotathal gespielt, und dies auf nostalgischen Projektoren.

Seit 1953 gibt es in Muotathal ein Kino, die Filme werden auf fast ebenso alten Filmmaschinen abgespielt. Die Projektoren «Ernemann» der Firma Zeiss Ikon standen im Kino Schwyz und wurden bei dessen Schliessung nach Muotathal verkauft. EinTeam von vier Personen bedient die altehrwürdigen Maschinen, eine davon ist Pia Schelbert-Annen: «Ich bin fasziniert von diesen mächtigen, über 200 Kilogramm schweren Projektoren.»

Konzentration und Anstrengung

Ein Kinoabend bedeutet für die begeisterte Operateurin volle Konzentration und körperliche Anstrengung. Während die Besucherinnen und Besucher im Saal den Film geniessen, muss sie ständig auf der Hut sein: Ein durchschnittlicher 35-mm-Film hat ein Gewicht von 30 Kilogramm und eine Länge von 3000 Metern. Auf dem uralten Projektor können nur Rollen von 600 Metern Länge montiert werden. Pia Schelbert-Annen: «Die Filmspulen müssen bei jedem Rollen- und somit Maschinenwechsel überblendet werden, das geschieht etwa alle 20 Minuten und ist immer eine Herausforderung.»

Hoselupf und Beat Schlatter

An diesem Wochenende präsentiert das Kino Muotathal einen aktuellen Kinohit: «Hoselupf» mit Beat Schlatter. Der Hauptdarsteller ist vor der Filmaufführung morgen Samstag selber in Muotathal anwesend. «Hoselupf» ist eine Hommage an den Schweizer Nationalsport Nummer 1: Schwingen. Augenzwinkernd, aber seriös führt der Stadtzürcher und Schwinger-Laie Beat Schlatter als Moderator durch den Dokumentarfilm. Auf der Suche nach der Seele des Schwingens tastet er sich an eine ihm komplett fremde Welt und steigt selber ins Sägemehl.

Aufführungen

Fr, 18.3., 20.00 Uhr

Sa, 19.3., 20.00 Uhr mit Beat Schlatter und dem ehemaligen Muotathaler Spitzenschwinger Heinz Suter.Ab 19.00 Uhr ist Apéro für alle Kinobesucher.

So, 20.3.,14.00 und 20.00 Uhr

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Film

Publiziert am

18.03.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/ta4j32