15 Jahre Ivan Vidmar: Der Musikverein Muotathal spielte die Lieblingsstücke des Dirigenten. Bild Tobias von Rickenbach
15 Jahre Ivan Vidmar: Der Musikverein Muotathal spielte die Lieblingsstücke des Dirigenten. Bild Tobias von Rickenbach

Musik

Den Dirigenten geehrt

Die Mottowahl zum Musigabig in Muotathal war dieses Jahr naheliegend. Denn Musikverein-Dirigent Ivan Vidmar konnte sein 15-Jahr-Jubiläum feiern.

Getreu dem Motto «15 Jahre Ivan» erklangen am Samstag in der fast vollständig besetzten Aula Stumpenmatt nur die Lieblingsstücke des Dirigenten aus den vergangenen 14 Musikabenden. Vidmar prägte den Musikverein in seiner Amtszeit. Dies wurde anhand der Bläsergruppe deutlich, die zum Auftakt des Abends drei Stücke zum Besten gab. Die Formation wurde 2010 auf Initiative des Dirigenten zur Nachwuchsförderung gegründet. Danach übernahm der eigentliche Musikverein mit Vidmar als «Primus inter Pares» das Zepter.Weiter ging es mit einem «Abend am Vierwaldstättersee» (Kasi Geisser) und «Kennen Sie Strauss …?», einem Medley mit mitreissenden Melodien des österreichischen Komponisten Johann Strauss.

Witz, Charme und Anekdoten

Vanessa Weissen und Martin Heinzer führten mit viel Witz, Charme und amüsanten Anekdoten über den Dirigenten durch den Abend. So war etwa über das «Concerto d’Amore» zu erfahren, dass es Vidmars Lieblingsstück sei. Zu einem Triumph-Marsch setzte die Truppe nach der Pause mit dem «Einzug der Gladiatoren» an. Die Solisten Carmen Betschart und Kari Suter hatten zudem «Launische Klarinetten» im Angebot, weil sich der Dirigent ein Klarinetten-Solo gewünscht hatte. Danach folgten «Kleine Ungarische Rhapsodie», der Walzer «Stille Sehnsucht» und die Suite «El Dorado». Danach war Vidmar kaum noch zu stoppen und gab gleich vier Zugaben. Nur einmal wurde er dabei auf den Instrumentalistenstuhl verwiesen, und Kari Suter übernahm den Dirigentenstab.

Ehrungen

Präsidentin Andrea Steiner-Suter nutzte am Musigabig zudem die Gelegenheit, um neben dem Dirigenten auch andere Mitglieder für ihre runden Jubiläen zu ehren. So wurde etwa Bruno Gwerder für seine 60-jährige Tätigkeit in Vorstand und Verein ausgezeichnet. In dieser Zeit fehlte er an fast keinem Anlass. Daneben wurden Alexander Gwerder, Heinz (je 30 Jahre) und Leo Schelbert (45 Jahre) geehrt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.05.2012

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schwyzkultur.ch/wbH1Bp