Feuriger Auftritt und mit Begeisterung auf der Brunner Bühne. Die gebürtige Muotathalerin ist auf dem Weg auf die ganz grosse Musikbühne. Bild: Erhard Gick
Feuriger Auftritt und mit Begeisterung auf der Brunner Bühne. Die gebürtige Muotathalerin ist auf dem Weg auf die ganz grosse Musikbühne. Bild: Erhard Gick

Musik

«Es ist wie ein Traum, ich war sehr aufgeregt»

Die Muotathalerin Rachel Divà tourt von Erfolg zu Erfolg. Der Auftritt im «Donnschtig-Jass» hat ihr zusätzlichen Anschub verschafft. Erfolgreich war auch ihr Bundesfeier-Konzert in Brunnen.

Erhard Gick:Man bezeichnet Sie als «Shootingstar » in der Schweizer Musikszene. Inzwischen darf man aber behaupten, dass Sie sich in der Szene schon einen festen Platz erarbeitet haben.

Rachel Diva:Viele kennen mich leider immer noch nicht. Im Schwyzer Talkessel bin ich aber sicher schon gut bekannt. Bis ich in den Schweizer Charts einen Platz habe, braucht es noch viel Arbeit. Ich hoffe, dass ich auf einem guten Weg dazu bin. Massgebend für diesen Erfolg sind mein Umfeld, die Leute, die mich gut finden. Das kann man nicht voraussehen. Ich hoffe aber, früher oder später wird sich auch dieser Erfolg einstellen.

Kürzlich sind Sie in der Sendung «Donnschtig-Jass» mit Piero Esteriore aufgetreten. Wie haben Sie diesen Auftritt in Erinnerung?

Sehr gut. Es ist wie ein Traum. Ich nehme diesen Auftritt jedenfalls so wahr. Ich konnte jedenfalls fast die halbe Nacht nicht richtig schlafen vor Aufregung. Ich spielte immer mit dem Gedanken «War das wirklich ich, die da aufgetreten ist?». Irgendwie empfinde ich das noch gar nicht als realen Moment. Das darf aber so sein.

War das wegen des Fernsehauftritts oder wegen Piero?

Es war wegen des TV-Auftritts. Ich war extrem nervös. Es war für mich Neuland. Ich wollte es einfach perfekt machen. Da setzt man sich selbst unter Druck, dass auch alles gut klappt und man beim Publikum gut ankommt. Man will einfach alles perfekt meistern. Ich habe aber von den TV-Leuten gute Tipps erhalten, wie ich mich mit und vor der Kamera verhalten soll. So wie sie mich instruiert haben, habe ich das umgesetzt. Ich bin mit meinem Auftritt sehr zufrieden. Aber wenn ich zurückdenke, so musste ich mich extrem konzentrieren, um alles richtig zu machen.

Hatten Sie Lampenfieber vor diesem Auftritt?

Ich hatte starkes Lampenfieber, konnte schon Tage zuvor nicht mehr richtig schlafen. So ein Fernsehauftritt ist schon etwas Einzigartiges. Das erlebt man nicht jeden Tag. Für mich war es ein spezielles Ereignis.

Helfen Ihnen solche medial wertvollen Auftritte?

Solche Auftritte sind für die Karriere wertvoll und förderlich. Ich hoffe auf weitere gute Beachtung, dass ich da und dort gebucht werde. Es hilft enorm, wenn man vom TV her bekannt ist. Auf Facebook hatte mein Video 30 000 Hits. Die Sendung selbst haben eine halbe Million Zuschauer gesehen. Das ist sensationell. Es braucht noch viel Zeit, viel Arbeit und auch Glück, bis man einen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

In Brunnen hatten Sie an der Bundesfeier ein Heim-Gastspiel, wie haben Sie diesen Auftritt in Erinnerung?

Für den regnerischen Auftritt, den ich zu gestalten hatte, lief es doch super. Ich glaube, es war eines meiner besten Konzerte. Die Leute haben so spontan und super mitgemacht, meine gute Stimmung übernommen und aktiv mitgemacht. Dieser Auftritt bereitet mir im Nachhinein noch grosse Freude, auch weil mein Begeisterungsfunke so toll auf das Publikum übergegriffen hat. Das war cool. Mein Publikum hat bisher noch nie so extrem gut reagiert. Nach dem Konzert hatte ich einen richtigen Flash. Wow.

Sie haben eigene Videos und eine CD produziert. Was darf man von Ihnen in naher Zukunft erwarten?

Ich bin dabei, ein kleines oder ganzes Album vorzubereiten. Derzeit schreibe ich an neuen Songs, unterstützt von Mario Märchy. Cool wäre es, wenn ich auf nächstes Jahr eine neue CD produzieren könnte. Mir steht noch viel Arbeit bevor. Vielleicht kommt bald eine Single heraus. Mal sehen.

Bote der Urschweiz (Erhard Gick)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.08.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/WSV8L8