Da und dort wurde auch das Tanzbein geschwungen. Hier zu den Klängen von Altmeister Dolfi Rogenmoser und Friedel Herger, unterstützt vonGeri Kühne (Klavier) und Ruedi Zurfluh (Bass).
Da und dort wurde auch das Tanzbein geschwungen. Hier zu den Klängen von Altmeister Dolfi Rogenmoser und Friedel Herger, unterstützt vonGeri Kühne (Klavier) und Ruedi Zurfluh (Bass).
Im Restaurant Alpenblick sorgte unter anderem das einheimische Echo vom Schattenhalb für eine urchige Stimmung.
Im Restaurant Alpenblick sorgte unter anderem das einheimische Echo vom Schattenhalb für eine urchige Stimmung.
Die 1970 gegründete Kapelle Illgauergruess spielte in den Restaurants Fluhhof (Bild) und Alpenrösli auf. Bilder: Guido Bürgler
Die 1970 gegründete Kapelle Illgauergruess spielte in den Restaurants Fluhhof (Bild) und Alpenrösli auf. Bilder: Guido Bürgler

Musik

Musikfreunde genossen den 10. Ländlersunntig

Am Silvester fand der 10. Ländlersunntig statt. In vier voll besetzten Restaurants spielten insgesamt zehn bekannteFormationen auf.

«Dank dem Internet weiss man heutzutage, wo und wann im ganzen Land gute Volksmusik geboten wird»,meinte eine Besucherin aus dem Laufental. Sie habe nämlich auf diesem Weg vom 10. Ländlersunntig inMuotathal erfahren und sei mit ihrem Mann per ÖV angereist. Dem Paar aus dem Baselbiet gefiel denn auch die urchige heimelige Atmosphäre ausgezeichnet. Der bodenständige Anlass, der zum 10.Mal über die Bühne ging, war ein weiteres Mal vom Verein Giigäbank organisiert worden. Dieser setzt sich für die Erhaltung und Förderung der Volkskultur in Muotathal und Illgau ein.


Pro Restaurant traten erstmals vier statt zwei Formationen auf


Von 12 Uhr bis 18 Uhr wurde in den Restaurants Fluhhof, Alpenrösli, Post und Alpenblick mit grosser Leidenschaft musiziert. Neu war dieses Jahr, dass in jedem Restaurant vier statt zwei Formationen aufspielten. Dazu erklärte OK-Präsident Daniel Heinzer: «Wir erhielten recht viele positive Rückmeldungen aus dem Publikum. Vermutlich werden wir diese Neuerung auch in Zukunft beibehalten.» Die zehn Formationen traten in verschiedenen instrumentalen Besetzungen auf. Dies ergab einen guten Musikmix. Mal klang es schön gemütlich, dann «lüpfig wiä nä chogä» oder recht virtuos. Wer spielte auf? Dies waren die Kapellen Illgauergruess und Adlergruess, die Handorgel- und Schwyzerörgeli-Duos Tanzboden und Dolfi Rogenmoser-Friedel Herger, die Handorgelduos Remo Gwerder-Franz Schmidig sowie die Toggeburgerbuebe, die schon seit 50 Jahren gemeinsam unterwegs sind. Für urchige Schwyzerörgelimusik sorgten das Echo vom Schattenhalb und die am weitesten angereiste Formation: das Schwyzerörgeliduo Thomas und Werner Aeschbacher aus dem Bernbiet. Das «Tüpfli auf dem i» war ein Auftritt der bekannten einheimischen Naturjuuzer-Gruppe«Natur pur» in allen Restaurants. Das Publikum schätzte nebst der Musik auch die währschafte Kost in den vier Ländler-Lokalen. Da es Silvesterwar, wurde der Ländlersunntig heuer nicht mit einer Stubete abgeschlossen. Jedoch feierte der Giigäbank-Vorstand zusammen mit vielen Ländlerfreunden das kleine runde Jubiläum abends im Gasthaus Post. Hier unterhielt das Handorgelduo Alois Ulrich-Philipp Aggeler mit Theo Bürgler am Bass die Gäste bestens mit urchiger, rassiger Ländlermusik.


Bote der Urschweiz / Guido Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

03.01.2018

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www.schwyzkultur.ch/SiS5p9