An neuen Songs will die Sängerin während ihrem dreimonatigen USA-Aufenthalt feilen. Bild: PD
An neuen Songs will die Sängerin während ihrem dreimonatigen USA-Aufenthalt feilen. Bild: PD

Musik

Rachel Carmen lässt sich in Los Angeles weiterbilden

Rachel Carmen verbringt die nächsten drei Monate in den USA. Dort will sie an ihrer Gesangskarriere feilen.

Mit Rachel Carmen sprach Nadine Annen:


Nadine Annen: Sie fliegen am Sonntag nach Los Angeles. Was haben Sie dort genau vor?


Rachel Carmen: Ich besuche dort ab dem 8. April während zehn Wochen das Musicians Institute. Welche Kurse ich genau belegen werde, zeigt sich erst, wenn ich mich nächste Woche vor Ort einschreibe. Der Fokus wird aber sicher auf dem Gesang liegen.


Sie schliessen also eine Diplomausbildung ab?


Ob ich am Schluss ein Diplom erhalte, weiss ich nicht einmal sicher, das ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass mir diese Zeit persönlich sehr viel nützen wird. Ich kann jeden Tag Musik machen und habe Leute um mich herum, die mich coachen können.


Erhalten Sie für diesen Aufenthalt ein Stipendium?


Ich kann mir diese drei Monate dank einem Förderbeitrag des Kantons Schwyz leisten. Diesen hatte ich mir gewünscht für eine solche Auszeit, da ich hier vor lauter Konzerten kaum dazu komme, an meinen Projekten zu arbeiten.


Warum genau Los Angeles?


Ich hatte mir auch Schulen in London und Deutschland angeschaut, habe mich aber schliesslich für das MI Los Angeles entschieden, nachdem ich mit einigen Kolleginnen und Kollegen gesprochen hatte, die auch dort waren und viel Gutes berichten konnten.


Erhoffen Sie sich durch diesen USA-Aufenthalt auch den Karriere-Durchbruch in Amerika?


Grosse Erwartungen diesbezüglich habe ich nicht. Aber es wäre natürlich schon cool, wenn ich dort einige Connections knüpfen und vielleicht auch das eine oder andere Mal auftreten könnte. Wenn ich ja schon da bin, versuche ich sicher, mir so etwas einzurichten.


Am Samstag geben Sie ein Abschiedskonzert im «Sternen» in Muotathal. Auf Facebook schreiben Sie, das sei ein Vorgeschmack auf die bevorstehende Tour. Was planen Sie genau?


Ich bin daran, neue Songs zu schreiben, wovon ich einige auch schon am Samstag performe. Zudem haben wir für die Konzerte nach meiner Rückkehr ein neues Konzept ausgearbeitet, das ich am Samstag ansatzweise schon mal testen werden.


Wie sieht dieses Konzept denn aus?


Die Konzerte sind nicht mehr einfach nur Musik, sondern ich möchte mit den Songs eine Geschichte erzählen, quasi mit einem roten Faden durch das ganze Repertoire. Momentan ist dieses zwar noch gespickt mit recht vielen Covers, das Ziel wäre aber, schliesslich nur noch eigene Songs zu spielen.


Erscheint also bald ein neues Album?


Ja, es wird vermutlich noch dieses Jahr ein Mini-Album in Limited Edition erscheinen, zuvor auch noch eine oder zwei Singles. Das Album wäre ursprünglich für Frühling/Sommer geplant gewesen, verzögert sich aber jetzt durch den USA-Aufenthalt um ein paar Monate.


Weil es noch nicht fertig ist?


Es wäre schade, wenn ich das jetzt noch reingewürgt hätte. Lieber nutze ich auch noch die Chance, in Amerika nochmals an den Songs zu feilen und das neu Gelernte ins Album einfliessen zu lassen.


Bote der Urschweiz / Nadine Annen

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.03.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/q2Ld8Y