Sie ist eine Frohnatur: Rachel Divà wird dieses Jahr ein Album herausgeben. Es entstand mit Studiomusikern in Neuchâtel.
Sie ist eine Frohnatur: Rachel Divà wird dieses Jahr ein Album herausgeben. Es entstand mit Studiomusikern in Neuchâtel.

Musik

Rachel Divà erreicht hohen Betrag

Über 9000 Franken holte sich Rachel Divà für ihr neues Album über die Crowdfunding-Plattform Wemakeit.com.

Wann ihr Album erscheinen wird, weiss sie noch nicht. Doch trotzdem strahlt Rachel Divà aus Muotathal über beide Backen: Das Crowdfunding für ihr neues Album hat voll eingeschlagen: Etwas mehr als 9000 Franken kamen für das Albumprojekt zusammen. Erreichen wollte sie 6000 Franken. Insgesamt 38 Unterstützer hat sie für ihr Projekt begeistern können. Sie hat auch spezielle Gegenleistungen angeboten: Privatkonzerte, eine Pre-Listening-Session des neuen Albums mit ihrer Anwesenheit, ein Duett mit ihr und ein Abendessen bei ihr – natürlich von ihr gekocht. Sie lacht: «Darauf bin ich besonders gespannt, ich kann nämlich nicht mal gut kochen.» Es gehe ihr aber um den Abend mit einem Menschen, der ihre Musik unterstützt habe. «Das wird sicher interessant », meint sie.

Album erscheint dieses Jahr

Ihr Album hätte eigentlich am 2. April erscheinen sollen, es gab jedoch Verzögerungen in der Produktion. Ein neues Datum konnte von der Plattenfirma K-Tel bis heute nicht bekannt gegeben werden. Es wäre jedoch geplant, dass das Album mit rund zwölf eigenen Songs noch dieses Jahr erscheinen wird. Rachel Divà hat das Album in Neuchâtel aufgenommen. Mit Studiomusikern. «Das wurde aus Effizienzgründen so gemacht», sagt sie. Es wäre zu kostspielig geworden, hätten sie und ihre Band das Album selber aufgenommen. Zeit ist schliesslich Geld. Und das Album ist mit Produktionskosten von 30 000 Franken teuer, wenn man bedenkt, dass Rachel Divà dieses aus der eigenen Tasche finanzieren muss. «Die Studiozeit mit Produzent Pascal Brunko und seinen Musikern hat sich allerdings sehr gelohnt», meint Rachel Divà alias Rahel Bächtold, «ich habe von deren Professionalität enorm profitiert.» Ausserdem hätten sie die Songs so umsetzen können, wie sie sich Rachel Divà vorgestellt hatte. Von Balladen bis rockigen Songs werde auf dem Album alles zu finden sein.

Bote der Urschweiz (Nicole Auf der Maur)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.02.2016

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schwyzkultur.ch/X5h4yg