Fast schon festliche Stimmung zur virtuosen Ländlermusik der Familienkapelle Suter im Gasthaus Post. Bild Roger Bürgler
Fast schon festliche Stimmung zur virtuosen Ländlermusik der Familienkapelle Suter im Gasthaus Post. Bild Roger Bürgler

Musik

Urchigs und Runds am Ländlersunntig

Acht Formationen spielten gestern in vier ausverkauften Restaurants: Der Muotathaler Ländlersunntig war wiederum ein Hochgenuss.

Vor einem Jahr feierte der Muotathaler Ländlersunntig des Vereins Giigäbank sein 10-Jahr-Jubiläum. Dabei wurde das Konzept geändert: Nicht mehr das Publikum, sondern die acht Formationen sollen in den vier Lokalen rotieren. «Das hat sich sofort durchgesetzt und wird vom Publikum sehr geschätzt», sagte gestern Vereinspräsident Daniel Heinzer dem «Boten». Somit kann man sich sein Lokal, das angebotene Menü und gleich vier Ländlermusikkapellen im Vorfeld aussuchen und sich auf einen wunderbaren, musikalischen Sonntagnachmittag freuen. Die Gasthäuser Alpenblick, Alpenrösli, Fluhhof und Post waren allesamt ausverkauft und das Musikprogramm fein gewählt. Die Mischung zwischen den beiden Fraktionen Akkordeonisten und Schwyzerörgelern war ausgewogen, und Spitzeninstrumentalisten wie die Rothenthurmer Pianistin Marion Bürgler- Suter oder der Klarinettist und Saxofonist Bruno Syfrig hatten genauso Platz wie improvisierte Formationen, die eigens für diesen Volksmusik-Hochgenuss gebildet wurden. So stellten beispielsweise die einheimischen Musiker Franz Schmidig und Theo Bürgler Ensembles zusammen, die genauso überzeugten wie die gestandenen Kapellen.


Viel Szenenapplaus


Alle Musikerinnen und Musiker harmonierten in ihren Besetzungen und liessen auch improvisierte und spontane Momente zu. So gab es nicht selten Szenenapplaus, was den hoch konzentrierten Musikern immer wieder ein Lächeln entlockte. «Äs isch wes isch», sagte auch alt Gemeindepräsident, Akkordeonist, Giigäbank- Kassier und Gastgeber Franz Föhn im «Alpenrösli». «Unser Ländlersunntig ist einfach eine feine Sache. Den letzten Sonntagnachmittag des Jahres kann man gar nicht besser verbringen.»


Bote der Urschweiz / Roger Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

31.12.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/gqeSxs