«E rundi Sach»: Im Restaurant Hirschen waren das Handorgelduo Betschart- Müller mit Peter Marty (von links), Urs Müller, Thorsten Betschart und Tobias Betschart in Aktion. Bild Christoph Jud
«E rundi Sach»: Im Restaurant Hirschen waren das Handorgelduo Betschart- Müller mit Peter Marty (von links), Urs Müller, Thorsten Betschart und Tobias Betschart in Aktion. Bild Christoph Jud

Musik

Verein Giigäbank pflegt Ländlermusik

Zehn Formationen spielten gestern am 3. Muotathaler Ländler-Sunntig in fünf Gasthäusern auf. Der organisierende Verein Giigäbank setzt sich für den Erhalt und die Pflege des reichhaltigen Kulturerbes ein.

Muotathal ist eine Hochburg der Ländlermusik. Und dies wissen nicht nur Einheimische. Auch Liebhaber der volkstümlichen Musik von «ausser dem Thal» waren gestern in den fünf Restaurants anzutreffen, in denen der 3. Muotathaler Ländler-Sunntig abgehalten wurde. Sie mussten es nicht bereuen. Ein vielfältiges Angebot an Tänzli von weniger bekannten Kompositionen heimischer Musikschaffender bis zu Ohrwürmern wie das Urnerbodä-Kafi oder die Steiner Chilbi waren in den Wirtsstuben zu hören. In zwei Staffeln von je zweieinhalb Stunden sorgten die Kapellen und Duos für Unterhaltung.

Alle Wirtshäuser voll besetzt

Im «Tell» spielten die Kapelle Hegner- Schmidig und die Familienkapelle Franz und Jolanda Schmidig für die Gäste. In der «Sonne» kamen die Zuhörer in den Genuss von Klängen des Handorgelduos Rickenbacher-Heinzer und der Kapelle Domini Steiner. Im «Hirschen» verwöhnten das Schwyzerörgelitrio Chugelrund und das Handorgelduo Betschart-Müller die Gäste. Das «Alpenrösli» liess das Handorgelduo Walter Betschart-Toni Nauer und das Schwyzerörgeliduo Hugo Suter-Markus Flückiger aufspielen, und im «Fluhhof» waren das Duo Schwyzerörgeli-Gruess Illgau und das Handorgelduo Rainer Betschart- Markus Imholz Garanten für tolle Stimmung. Zudem sorgten das Jodelduett Kiser-Hodel mit Jodel, Juuzen und Singen und der Muulörgeler Werner Schelbert mit seinem «Schnörägigäli» in allen Restaurants für musikalische Abwechslung auf den Bühnen.

Giigäbank pflegt Kulturgut

Der Präsident des organisierenden Vereins Giigäbank–Verein zur Förderung der Volkskultur Muotathal/Illgau, Daniel Heinzer, erklärte dem «Boten», dass am Ländler-Sunntig ausschliesslich in Muotathal lebende Musikanten oder Auswärtige mit Muotathaler Wurzeln aufspielen. Zudem wird von ihnen gewünscht, dass sie vor allem Muotathaler Tänze aufführen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

03.01.2011

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schwyzkultur.ch/UVKbvX