Der Jodlerklub Echo vom Mythen unter der Leitung von Pauli Bürgler lud zum Jodlerabend ein. Bild zvg
Der Jodlerklub Echo vom Mythen unter der Leitung von Pauli Bürgler lud zum Jodlerabend ein. Bild zvg

Musik

Nostalgie beim «Echo vomMythen»

Das Motto «Weisch nu...» begleitete durch den diesjährigen Jodlerabig im MythenForum.

Einen abwechslungsreichen Abend mit vielen Naturjuuzen und Jodelliedern unter der Leitung von Pauli Bürgler boten die Echojodler am Samstagabend. Als 91-jähriger Verein darf man schon mal von vergangenen Zeiten erzählen. So tat dies Guido Schuler als Schwyzer Nachtwächter und tischte unheimliche Geschichten aus der hiesigen Sagenwelt auf. Alt Gemeindeschreiber Paul Bürgler erzählte Vereinsgeschichten und führte vor Augen, wie die Schwyzer Reichsstrasse in alten Zeiten nur so von Geschäften gesäumt wurde und heute diesbezüglich zünftig ausgedünnt ist.

Erinnerungen und Anekdoten vom unvergesslichen Syti-Domini


Musikalisch wurden die über 500 Jodelfreunde mit vielseitiger Feinkost verwöhnt. Jodellieder, welche in vergangenen Zeiten unter anderem auch vom legendären und unvergesslichen Syti-Domini vorgetragen wurden, erlebten ihre Wiederaufführung. Das bestbekannte Obwaldner Trachtenchörli unter der Leitung von Beat von Holzen wusste als hochstehende Gastformation zu begeistern. S Schmidigs Juuzer-Zwillige gefielen mit ihren natürlichen urchigen Naturjuuzen und zwei Jodelliedern ihrer bekannten Grossmutter Cecilia Schmidig. Und die Illgauer Formation Gebrüder Rickenbacher umrahmte den Abend.

Seit 60 Jahren ein initiativer und begeisterter Jodler


Er kam von Einsiedeln auf die schönere Seite der Mythen und prägte den Jodelklub nachhaltig. Die Rede ist vom unverwüstlichen Friedrich Kälin, welcher nach drei Jahren im Jodlerklub Alpenrösli in Einsiedeln aus beruflichen Gründen nach Schwyz übersiedelte und damals glücklicherweise in den Jodlerklub «Echo vom Mythen» eintrat. Zusammen mit seinem Sohn Markus sind die beiden 100 Jahre im Verein. Dass bei den Jodlern noch andere versteckte Talente schlummern, wurde mit einer witzigen Theateraufführung bewiesen. Beinahe lebensecht wurde der Schlussgang des eidgenössischen Schwingfestes nachgespielt. Selbst der Siegermuni durfte auf die Bühne und wurde einem glücklichen Christian Stucki (Richard Schmid) überreicht.

Bote der Urschweiz / gj

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.11.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/MBP1xj