Die Spielerinnen und Spieler überzeugten derart, dass das Publikum voller Begeisterung mitzog. Bild: Konrad Schuler
Die Spielerinnen und Spieler überzeugten derart, dass das Publikum voller Begeisterung mitzog. Bild: Konrad Schuler

Bühne

Premierenpublikum war voll des Lobes

Die Theatergesellschaft Oberiberg bot anlässlich der Premiere mit der Aufführung von «D Jugendsünd» von Franz Streicher eine schlichtweg meisterliche Leistung.

Das Premierenpublikum jedenfalls geriet schier aus dem Häuschen. Lachsalven und Szenenapplauszuhauf, ja am Schluss gar Gejohle, Gegröle und Gesang, zeigten auf, dass die rund 300 Gäste rundum zufrieden waren mit der Darbietung der vier Laienschauspieler und fünf Laienschauspielerinnen. Toni (Roli Ott) ist Käsereibesitzer. Sein Freund Max (Pius Reichmuth) ist Lieferant und kommt öfters vorbei. Beide kennen sich aus der Schul- und Militärzeit. Beide gaben ihren Gattinnen falsche Fakten an betreffend ihrer früheren Frauen mit Töchtern – oder auch nicht. Das war es aber noch lange nicht. So kam es im Laufe des Dreiakters immerwieder zu unerwarteten Wendungen.


Szenenapplaus in allen Akten


Die Theaterleute boten bei der Premiere eine Meisterleistung. Das Stück lebt von träfen Sprüchen und markanten Worten ebenso wie von turbulenten und heiteren Szenen. Barbara Ochsner, die zusammen mit Silvia Bisig Regie führte, sagte am Schluss der inklusive Pausen fast dreistündigen Darbietung ganz spontan: «So geil.» Etwas später schob sie nach: «Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten wahrscheinlich noch nie eine solch grossartige Stimmung an der Premiere.»


Bote der Urschweiz / Konrad Schuler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

29.12.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/udfv6D