Es geht drunter und drüber auf der Bühne, und die neun Türen werden fleissig geöffnet.Bild Angela Suter
Es geht drunter und drüber auf der Bühne, und die neun Türen werden fleissig geöffnet.Bild Angela Suter

Bühne

Durcheinander im Zimmer 12a

Im Hotel Schweizerhof gerät so einiges durcheinander.

Seit Donnerstag wird in Oberiberg wieder Theater gespielt unter dem Motto «Zurücklehnen, Lachen, Geniessen und Spass haben». Bis 11. Januar wird in zehn Aufführungen von «Zimmer 12a» das Publikum zum Lachen gebracht. Seit Ende September wurde zweimal wöchentlich geprobt, so kamen die neun Darsteller auf dreissig Proben. «Es ist wirklich viel Handlung dieses Jahr», meint eine der Laienschauspielerinnen vor der Premiere. Und auch die richtige der neun Türen zu erwischen, musste unzählige Male geübt werden.

Neun Schauspieler sorgen für viel Betrieb auf der Bühne


Barbara Ochsner, Silvia Bisig und dieses Jahr neu auch Yvonne Oberholzer waren für die Regie zuständig. Das Lustspiel in drei Akten von Anthony Marriott und Bob Grant handelt vom Hotel Schweizerhof, das während eines Musikfestivals jeweils voller Musiker ist, darunter Hornist Hubertus Jäger (Nicolas Ott) mit seiner trinkfreudigen Frau (Regula Fässler). In diesem Hotel möchte auch Dr. Georg Gabathuler (Roland Ott) ein Wochenende mit seiner Arztgehilfin und Geliebten Michèle Hübscher (Anita Marty) verbringen. Sie werden ins Zimmer 12a gebracht. Kurzfristig springt Georgs Frau Eva Gabathuler (Silvia Bisig) aber als Harfenspielerin ein und will im gleichen Hotel übernachten. Das frisch vermählte Ehepaar Schmid (Ueli Fässler und Priska Reichmuth) verbringt im Zimmer 12a seine Flitterwochen und wird in der Hochzeitsnacht andauernd gestört. Verwirrungen und Überbuchungen führen zu unzähligen Zimmerwechseln. Der Portier Albert (Pius Reichmuth) zügelt auf Auftrag der Hotelmanagerin (Bianca Hässig) jeweils widerwillig die Koffer und die schwere Harfe. Es gerät einiges durcheinander, und dabei ist das Zimmer 12a Dreh- und Angelpunkt der Handlungen. Das Ende ist dann völlig unerwartet …

Bote der Urschweiz / Angela Suter

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

28.12.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/JcEZfw