Stimmlich und theatralisch fit: Zapzarap.
Stimmlich und theatralisch fit: Zapzarap.

Bühne

A-capella-Festival: Gesang erzählte Geschichten

Das sechste A-cappella-Festival in Pfäffikon war am Samstag mit Zapzarap, One&Only und The Glue virtuos, überraschend, sinnlich und ein wahrer Genuss.

Am Samstagabend tanzten und turnten in Pfäffikon Stimmen wieder ganz famos, virtuos und vielseitig. Die Meinung der Besucher war wohl einstimmig: Das A-cappella- Festival war erneut ein geniales Erlebnis. Die erste Gruppe Zapzarap brachte mit modernen und fast vergessenen Schweizer Liedern Urchiges auf die Bühne. Alle vier, Silvana Peterelli, Marion Mühlebach, Jan Hubacher und Kristian Trafelet, bewiesen ihr Sing- wie auch Schauspieltalent mit aussergewöhnlichen, überraschenden Interpretationen. Ihr Gesang erzählte Geschichten von verschwundenen Kühen, den Gefahren eines Müntschi und erklärten den feinen Schweizer Liebesunterschied. Stepptanz auf den Stühlen und die lebendig gewordene Kuckucksuhr mit «Guggerzytli» waren ganz besondere Showeinlagen.

Wenn Zitronen reklamieren

Jan Siegwart alias One&Only vollführte eine Show anderer Art. Sprachgewandt und scheinbar in allen Geräusch- und Klangwelten zu Hause, bot er mit seinem Loop-Sampler einen vielstimmigen Klang. Zitronen reklamierten über ihr Gelb und Boomerangs forderten die Zuschauer heraus. Der letzte Bühnenauftritt gehörte The Glue mit Michael Moor, Jonas Göttin, Oliver Rudin, Tumasch Clalüna und Georg Beermann. Sie waren Teil des ersten Festivals und sind für die sechste Auflage nach Pfäffikon zurückgekehrt. Mit viel Charme, Witz und fantastischen Stimmen vermochten sie Hühnerhaut hervorzurufen. Die erfolgreichen Künstler standen im In- und Ausland bereits über 600 Mal auf der Bühne und krönten das diesjährige A-cappella- Festival schlicht fantastisch. Mit Crêpes, Spätzlipfanne und Grill war auch das Kulinarische vielseitig vertreten.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

05.07.2010

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schwyzkultur.ch/hS8s7p