Toni (Stefan Höfliger, rechts) sucht bei seinem Freund Max (Paul Fuchs) Rat.
Toni (Stefan Höfliger, rechts) sucht bei seinem Freund Max (Paul Fuchs) Rat.
Christoph Müller und Margrit Diethelm spielen die ehemaligen Verlobten Fritz und Greti. Bilder fla
Christoph Müller und Margrit Diethelm spielen die ehemaligen Verlobten Fritz und Greti. Bilder fla

Bühne

Autopannen im Theater

Die Freizeit Volksbühne Pfäffikon brachte am Freitag im Hotel «Sternen» ihre 37. Premiere und am Samstag eine weitere Aufführung erfolgreich über die Bühne.

«Liebi mit Blächschade» – so heisst das neueste Stück des Theatervereins. Anders als der Titel vermuten lässt, verlief die Erstaufführung von insgesamt neun Vorstellungen ganz ohne Schaden. Zahlreiche Zuschauer hatten sich im Hotel «Sternen» versammelt, als es nach einer kurzen Begrüssung auch schon losging. Während zwei Stunden und drei Akten zogen die Laienschauspieler das Publikum in ihren Bann, brachten es zum Schmunzeln, Kichern und zum Weinen vor Lachen. Auch die aufwendige Kulisse eines Esszimmers, die ausgefallenen Kostüme und die authentischen Soundeffekte überzeugten. Als nach dem finalen Akt der Vorhang zum letzten Mal fiel, bedankte sich das Publikum mit einem kräftigen Applaus für die köstliche Unterhaltung.

Unschuldige Lügen

Im Zentrum des Lustspiels in drei Akten steht die Familie Hintermann aus Pfäffikon. Alles beginnt, als Vater und Ehemann Toni eine Autostopperin mitnehmen will und dabei versehentlich seinen brandneuen Mercedes in einen Laternenpfahl fährt. Den Schaden will er seiner Frau Marianne natürlich verheimlichen. Ohne Einverständnis ihres Mannes borgt Marianne jedoch den Wagen- und fährt ihn prompt gegen einen Baum. Um ihren Mann nicht zu verärgern, lässt sie das angeschlagene Auto heimlich über Nacht reparieren. Als Toni am nächsten Tag sein Fahrzeug völlig intakt auffindet, traut er seine Augen nicht mehr und denkt, er sei verrückt. Dazu kommen eine klatschliebende Haushälterin sowie der Garagist, der offenbar etwas von Marianne will, und schliesslich bringt der Sohn Bert auch noch die Autostopperin nach Hause. Diese missliche Ausgangslage sorgt natürlich für eine kleinere Katastrophe im Haushalt der Bauernfamilie. Wer wissen will, wie die Komödie zu Ende geht, kann eine der sieben weiteren Vorstellungen bis zum 19. März besuchen. Karten können reserviert oder direkt an der Abendkasse erstanden werden.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Larissa Flattich)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

07.03.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/3RWYX6