Lena aus dem Milieu und ein etwas anderer Möbelpacker sorgen im Stück «Zwüsche Wahnsinn und Mallorca» immer wieder für Aufregung und viele Lacher im Publikum. Bild Bettina Schärlinger
Lena aus dem Milieu und ein etwas anderer Möbelpacker sorgen im Stück «Zwüsche Wahnsinn und Mallorca» immer wieder für Aufregung und viele Lacher im Publikum. Bild Bettina Schärlinger

Bühne

Ein Plan droht zu scheitern

Am Freitagabend eröffnete die FreizeitVolksbühne Pfäffikon ihre diesjährigeTheatersaison mit der Komödie «Zwüsche Wahnsinn und Mallorca» im ausverkauften «Sternen»-Saal in Pfäffikon. Unter der Regie von Eugen Michel zeigten die Darsteller, was sie im vergangenen Halbjahr geübt hatten.

Bereits zum 35. Mal überrascht der Verein Freizeit Volksbühne Pfäffikon das Publikum mit einer grossartigen Leistung und einer turbulenten Komödie, bei der es viel zu lachen gibt. Man konnte sich getrost im Stuhl zurücklehnen, geniessen und Freude an derAufführung haben.

Nach einigen Jahren Pause führte für diese Saison Eugen Michel Regie. «Es war eine riesige Freude, das Stück aus der Feder von Bernd Spehling mit dieser Theatergruppe einzustudieren. Vor allem, da auch Personen dabei waren, die sich zum ersten Mal auf die Bühne wagten», sagte der Regisseur nach der Vorstellung.

Halbes Jahr Vorbereitungszeit

Bereits vor einem halben Jahr begann die Vorbereitung zur Aufführung der Komödie «Zwüsche Wahnsinn und Mallorca». Neben dem Einstudieren der Rollen brauche es immer auch viel Engagement hinter der Bühne, erklärte der Vereinspräsident Stefan Höfliger. Nebst Visagisten und Requisiteuren benötigt es auch Handwerker für den Bühnenbau. Dazu sagte Höfliger: «Es wäre toll, wenn in nächster Zeit interessierte Handwerker zu unserem aufgestelltenTeam stossen würden, damit auch in den nächsten Jahren vor einer grossartigen und selbstgestalteten Kulisse gespielt werden kann.»

Gelingt der ausgeheckte Plan?

Georg, verkörpert von Stefan Höfliger, ist dem Eheleben mit seiner resoluten Frau müde. Er hofft, in Kürze auf Mallorca ein sorgenfreies Dasein geniessen zu können. Doch bereits im ersten Akt der Dialektbearbeitung von Fritz Klein kommt der minuziös organisierte Plan ins Schwanken, als eine leichtbekleidete Nachbarin in der Wohnung auftaucht. Dazu schleppt Peter – ein gutherziger, aber etwas dümmlicher Freund von Georg –, gespielt von Thomas Büeler, ein leichtes Mädchen aus dem Milieu an. Als dann auch noch die gefürchtete Schwiegermutter auftaucht, scheint das ganze Vorhaben zu scheitern.

Aufführungen bis am 12. April

Doch trotz all der Schwierigkeiten ist Georg entschlossen, seinen Traum von Mallorca zu realisieren. Doch wird es ihm gelingen? Und welchen Preis muss er dafür bezahlen?

Die Daten der weiteren Aufführungen sind im Internet unter www.frei zeitvolksbuehne.ch ersichtlich.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

31.03.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/MjCuK2