Karotten besetzen im Stück eine grössere Nebenrolle. Bild Larissa Flattich
Karotten besetzen im Stück eine grössere Nebenrolle. Bild Larissa Flattich

Bühne

Theaterfreunde begeistern mit ihrem neuen Stück

Die Theaterfreunde Höfe luden am Samstag zur Premiere des Stücks «Das Perfekte Paar» in die Aula der MPS Riedmatt in Wollerau. Das Publikum amüsierte sich dabei köstlich.

Seit der Gründung vor zwölf Jahren inszenieren die Theaterfreunde Höfe jährlich ein Stück.Das diesjährige Theater trägt den Titel «Das Perfekte Paar». Es handelt vom gar nicht perfekten Paar Stefan und Angela, die sich gegenseitig nur auf die Nerven geht. Deshalb schlafen sie schon in getrennten Zimmern und benutzen getrennte Badezimmer.

Schliesslich entscheidet sich Stefan auszuziehen, und Angela ist das nur recht.Doch da haben sie die Rechnung ohne Angelas Mutter gemacht, welche die beiden zu einem Wettbewerb einer Zeitschrift angemeldet hat, der das perfekte Paar auserküren will.

Dazu soll für eine gewisse Zeit ein Reporter zusammen mit Angela und Stefan leben. Den Gewinnern winkt eine hohe Geldsumme, weshalb sie beschliessen,dem Reporter ein Theater vorzuspielen und so zu tun, als wären sie ein perfektes Paar. Das Vorhaben stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Angelas Mutter entscheidet hinter dem Rücken des Paares, ihr Wohnzimmer umzudekorieren, und die Belegschaft von Angelas Firma kennt keine Privatsphäre. Mit dieser Kombination ist das Disaster praktisch schon vorprogrammiert.

Publikum amüsierte sich köstlich

Unter der Regie von Erwin Stössel und Nino Marinaccio, die selber auch mitspielten, brachten die Theaterfreunde Höfe die Komödie von Jürgen Baumgarten auf die Bühne und hauchten den Figuren für einen Abend Leben ein.

Man darf von einer gelungenen Premiere sprechen,die das Publikum köstlich amüsierte.Wer die Erstaufführung am Samstag verpasst hat, hat sechs weitere Male die Gelegenheit, die Aufführung zu geniessen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Larissa Flattich)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.10.2015

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schwyzkultur.ch/Exv8x9