Musikalische Comedy aus dem Schwabenland präsentierten «Die schrillen Fehlaperlen» in Pfäffikon.  Bild Louis Hensler
Musikalische Comedy aus dem Schwabenland präsentierten «Die schrillen Fehlaperlen» in Pfäffikon. Bild Louis Hensler

Bühne

«Unter jeder Steppdecke kann ein Depp stecke …»

Über «Liebe, Fruscht und Leberwurscht» berichteten «Die Schrillen Fehlaperlen» und sorgten im Haus Roswitha in Pfäffikon mit ihrer Comedy-Show für herzhafte Lacher.

Elias Tresch, Präsident der Kulturkommission der Gemeinde Freienbach, kündigte einen humorvollen Abend an; und er versprach nicht zu viel. Vier Damen und ein Herr aus dem «Schwabenländle» gastierten mit ihrer Comedy-Show im Haus Roswitha in Pfäffikon. Die schrillen Perlen aus dem Fehlatal sangen gleich kräftig los. Die Warnung zum Thema Liebe und Männersuche lautete: «Unter jeder Steppdecke kann ein Depp stecke… » Der Mann an der Gitarre, Ferdi Riester, zeigte sein virtuoses Können und verblüffte mit markigen Sprüchen und tiefsinnigen Schmunzelliedern. Damit überbrückte er auch die Zeit,die seine Damen fürs Umziehen brauchten.


Schwäbischen Humor geschätzt


Sie seien eigentlich eine Hobby-Truppe, sagte Ferdi, aber doch ziemlich viel unterwegs. Ach ja, und sein Lieblingstier sei übrigens der Zapfhahn. Das Gelächter im sehr gut gefüllten Saal verstummte selten an diesem Abend.


Über die Liebe im Subaru, schwierige Verwandtschafts-Begebenheiten, einen verpassten Valentinstag und eine romantische Liebeserklärung in ungefähr zwölf Sprachen – auch in Schweizerdeutsch – hatte alles seinen Platz. Was 1996 als Gesangsvortrag an einer Weihnachtsfeier begann, ist heute eine wundervolle Gesangs- und Comedy- Show mit viel Witz und Tempo. Der schwäbische Dialekt wurde vom Publikum herzlich und schalkhaft empfunden. Jeder verstand, als die eher behäbigen Damen sangen: «Mir reichts wenn i weiss, das i kent wenn i wett…».


Höfner Volksblatt & March Anzeiger / Louis Hensler

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

15.10.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/YVynhq